Symbol für die Verbundenheit mit Russland

Im Innenhof der kantonalen Strafanstalt Zug ist am Dienstag ein Apfelbaum gepflanzt worden. Der Baum ist Teil eines Konzeptes für die «Kunst am Bau» bei der Schweizer Botschaft in Moskau, die ab 2015 umfassend renoviert wird

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2008 hatte die Wettbewerbsjury für den Ausbau und die Renovation der russischen Botschaft das Projekt «Berner Rosen» des Planerteams Brauen + Wälchli Architekten aus Lausanne zur Ausführung empfohlen. Diese schlugen vor, im Innenhof einen Apfelbaum zu pflanzen.

Die Lausanner Künstlerin Anne-Julie Reccoursier nahm in dem vom Bund ausgeschriebenen Wettbewerb für die «Kunst am Bau» diesen Gedanken auf. Sie schlug vor, 26 Bruder-Apfelbäume in jedem der 26 Kantone zu pflanzen und so die Verbundenheit der Schweiz mit Russland zu dokumentieren.

Für den Apfelbaum in Zug habe sich die Künstlerin an das vom Kunsthaus Zug initiierte «Projekt Sammlung» mit Pavel Pepperstein erinnert, heisst es in einer Mitteilung des Kunsthauses Zug. Der russische Künstler habe auch in der Strafanstalt Zug Wandzeichnungen als Schenkung des Kunsthauses Zug gemacht.

sda