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Eine Abschlussarbeit mit tausend Kranichen

Die Zuger Kantonsschülerin Kanna Yamaguchi hat mit tausend Kranichen eine Rauminstallation als Abschlussarbeit kreiert.
Andrea Muff
Kanna Yamaguchi mit ihren tausend Origamis. (Bild: Stefan Kaier (Zug, 14. Juni 2019))

Kanna Yamaguchi mit ihren tausend Origamis. (Bild: Stefan Kaier (Zug, 14. Juni 2019))

Tausend Kraniche, tausend Wünsche, tausend Personen: Kantonsschülerin Kanna Yamaguchi hat im Fach Bildnerische Gestaltung als Abschlussarbeit mit tausend selbst gefalteten Kranichen in der Schule eine Rauminstallation kreiert. Ihr Projekt heisst «Sebna-Zuru», was tausend Kraniche bedeutet. «Kraniche haben für Japaner eine spezielle Bedeutung: Sie stehen für Glück und ein langes Leben», erklärt Kanna Yamaguchi. Sie habe schon immer ein Sebna-Zuru machen wollen, verrät die Kantonsschülerin weiter. «Die Abschlussarbeit war daher die optimale und für mich auch die letzte Chance das zu tun.» Denn nach der Matura hätte sie wohl kaum mehr Zeit dazu gehabt.

Denn insgesamt habe sie ungefähr 30 Stunden benötigt. Um einen Kranich zu falten, brauche sie ungefähr ein bis zwei Minuten. «Ich habe nicht alle Kraniche selber gemacht», verrät Kanna Yamaguchi. Ungefähr ein Drittel sei in Japan verteilt worden, die dort die Teilnehmer selber gefaltet hätten. «Sechs Kolleginnen haben mir mit den Restlichen geholfen», sagt die Schülerin.

Das Endprodukt gibt es nun in Form der Rauminstallation «eins» in der Hauswart-Wohnung Untergymnasium an der Kantonsschule am Lüssiweg 24 zu sehen. Heute ist es von 9 bis 11 Uhr und von 13 bis 15 Uhr öffentlich zugänglich.

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