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Tafeln und geniessen unter freiem Himmel im Hirsgarten

Während dreier Tage lockten 24 Stände beim «World Food Festival» viel Volk an. Der zweite Anlass dieser Art nach 2017 lud zu gemütlichem Verweilen am See ein.
Ruedi Burkart
Der Food-Festival-Besucher Pius Eberhard aus Hünenberg probiert ein afro-karibisches Gericht am Essensstand von Ejay Aninye. Bild: Roger Zbinden (Cham, 4. August 2018)

Der Food-Festival-Besucher Pius Eberhard aus Hünenberg probiert ein afro-karibisches Gericht am Essensstand von Ejay Aninye. Bild: Roger Zbinden (Cham, 4. August 2018)

Attila Kiraly ist ein Food-Festival-Routinier. Der Ungar aus Kloten ist Herr über drei «Mojito-Lemon»-Stände, die dauernd in der Schweiz unterwegs sind. Einer davon stand vom 3. bis zum 5. August im Hirsgarten und entwickelte sich zum heimlichen Star des Anlasses. Auch dank den heissen Temperaturen waren seine Drinks der grosse Renner. In über einem Dutzend Varianten waren die Mojitos zu haben, mit und ohne Alkohol, klassisch oder mit Erdbeergeschmack, sogar eine Kaffee-Variante war im Angebot.

In Cham war der Chef persönlich anwesend und mixte zusammen mit einer Angestellten die kühlen und kühlenden Getränke. «Hier in Cham habt ihr ein wunderbares Plätzchen zum Feiern», lobte er und lachte vergnügt, «so schöne Orte findet man nicht in jeder Gemeinde, in welcher wir Station machen. Der See, das Grün – herrlich. Hier gefällt’s mir.» Er sei auch schon an einem Food-Festival in Bern gewesen. «Gleich neben dem Eishockeystadion. Alles Beton, brutal heiss. Da kamen kaum Leute.» Die Geschäfte seien entsprechend mies gelaufen.

Anders in Cham, da lief es wie geschmiert. Michel Oesch ist beim Veranstalter World Food Festival als Projektleiter angestellt und war während des Events in Cham von früh bis spät vor Ort. «Ich bin dafür verantwortlich, dass die Standbetreiber ideale Voraussetzungen zum Arbeiten vorfinden. Dass der Strom fliesst, dass das Wasser angeschlossen ist – solche Sachen. Die Leute machen das ja nicht zum Spass. Die wollen Geld verdienen. Da muss die Infrastruktur stimmen.»

24 Stände buhlten um die Gunst der Besucher. Und diese kamen in Scharen, stürmten die Stände mit Donuts, Falafel, frittierten Kartoffeln und thailändischen Gerichten förmlich. Laut Oesch waren es am ersten Abend gegen 3500 Personen, am Samstag deren 6500 und auch am Sonntag brummte das Geschäft auf Hochtouren. «Wir sind zufrieden. Es kamen nicht nur viele Leute, es entwickelte sich ein eigentliches Familienfest», resümierte Oesch nach den drei Tagen in Cham. Am Samstagabend, so war zu erfahren, seien die meisten Food-Stände schon vor dem offiziellen Ende komplett leer gegessen gewesen.

Das Feuerverbot forderte ein Opfer

Weil aufgrund der ausgetrockneten Böden akute Brandgefahr und deshalb ein absolutes Feuerverbot herrscht, reiste ein Standbetreiber erst gar nicht in die Zentralschweiz. «Seine Spezialität sind Fleischspiesse, die am offenen Feuer gebraten werden. Der macht daraus immer ein Spektakel, das raucht und zischt dann gewaltig. Aber bei den aktuellen Vorgaben ist das natürlich nicht möglich», so Oesch. Nur Gas- oder Elektrogrills wurden in Cham toleriert. Das Angebot an Ess-Ständen präsentierte sich trotz der einen Absage äusserst verlockend.

Wird es 2019 eine weitere Ausgabe geben?

Ob im nächsten Jahr das dritte World Food Festival in Cham durchgeführt wird, ist laut Oesch noch offen. Der Projektleiter: «Wir ziehen nach Abschluss der Saison im Oktober Bilanz bei allen Standorten und schauen dann, welche Orte wir erneut berücksichtigen.» Die Chancen, dass im kommenden Sommer erneut im Hirsgarten getafelt wird, stehen zumindest nicht schlecht. Und das habe nicht nur mit der traumhaften Lage am Zugersee zu tun. Oesch: «Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist jederzeit unproblematisch.»

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