TANGENTE ZUG/BAAR: Alternative: Gebremster «Tangenten-Express»

Das Strassenbau­projekt im Talboden zwischen Zug und Baar ist noch nicht einmal spruchreif. Die Wogen gehen hoch. Gestritten wird um Zahlen. Aber noch um mehr.

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Übte Kritik: Martin Stuber von den Alternativen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Übte Kritik: Martin Stuber von den Alternativen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Bau von Strassen geht selten ohne Emotionen ab. Das war auch gestern im Kantonsrat so. Erstaunlich dabei: Die Vorlage zur Tangente Zug/Baar (TZB) hat das Parkett des Zuger Parlaments noch nicht erreicht. Nicht einmal die zuständige Tiefbaukommission – sie wird seit Donnerstag von Daniel Burch (FDP, Risch) präsidiert – hat sich bis jetzt damit befasst.

Regierung reicht Zahlen nach
Dies weil der Regierungsrat zuerst noch Modellrechnungen zum Verkehrsaufkommen neu berechnen lassen will. Und nun auf Ende Sommer die aktuellsten Zahlen nachreichen will. Und genau das stiess den Alternativen wie auch der SP sauer auf. In einer Interpellation wollten sie sich nun Klarheit verschaffen, wie diese Verzögerung passieren konnte.

«Der Tangenten-Express ist mit kreischenden Bremsen zu einem völlig unvorhergesehen Halt gekommen», kommentierte Martin Stuber (Alternative, Zug) die Antworten des zuständigen Baudirektors Heinz Tännler.

«Neue technische Hilfsmittel»
Dieser hatte vorher eingehend versucht, die Gründe für die Verzögerung darzulegen. Er sprach von «neuen Modellrechnungen, die auf der Basis neuerer technischer Hilfsmittel erfolgten». Und fügte hinzu: «Die Zahlen werden immer Annahmen sein, deren Eintreffen einige Wahrscheinlichkeit hat, jedoch nicht absolut sicher ist.»

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.