TANGENTE ZUG/BAAR: Landwirte stecken die neue Strasse aus

Betroffene Bauern kämpfen gegen die Tangente Zug/Baar. Und machen sie erstmals sichtbar.

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Cornel Andermatt: Er hat die geplante Strasse mit Plastikbahnen markiert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Cornel Andermatt: Er hat die geplante Strasse mit Plastikbahnen markiert. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am Wochenende wurde sie ausgesteckt, die Tangente Zug/Baar. Mit gut sichtbarer weisser Folie haben die Bauern, die von der geplanten kantonalen Strasse betroffen sind, die Linienführung auf ihren Feldern markiert. So ziehen sich zwei grosse weisse Schlangen von der Kreuzung Neufeld bis hinauf in das Gebiet Margel.

«Ich verliere 40 Aren Eigenland und rund 1,5 Hektaren Pachtland», sagt Bauer Cornel Andermatt aus Inwil. Gesamthaft würden 8,5 Hektaren verbaut. «Auf dieser Fläche könnten theoretisch 65 Tonnen Weizen produziert werden.» Andermatt und fünf weitere Bauern wollen gegen das 200-Millionen-Franken-Projekt kämpfen – sie haben sich zusammengeschlossen. «Existenzen sind bedroht, die Bewirtschaftung von grossen Teilen unseres Landes wird verunmöglicht», sagt Andermatt. Ihren Kampf gegen die neue Strasse führen die Landwirte allein, einen Anschluss ans Gegnerkomitee Grüne Lunge Zug-Baar ist nicht geplant.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.