Tanz- und Erlebnisräume für Kinder und Jugendliche

Young Dance Zug 2019 fördert den kulturellen Dialog und wartet heuer mit einem eigens für Babys konzipierten Projekt auf.

Andreas Faessler
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Beim Projekt «The Garden of Spirited Minds» können sich die Kleinsten durch einen Erlebnisraum bewegen. (Bild: PD)

Beim Projekt «The Garden of Spirited Minds» können sich die Kleinsten durch einen Erlebnisraum bewegen. (Bild: PD)

Die Kunst des Tanzes einem jungen Publikum zugänglich und vor allem schmackhaft machen, dieses Ziel verfolgt das so genannte Festival Young Dance Zug. Mit internationalen und lokalen Acts wollen die Organisatoren zwischen dem Tanz als von vielen Kulturen beeinflusste Kunstrichtung und Kindern und Jugendlichen einen Dialog entfachen. Interaktion und die Förderung kultureller Bildung stehen im Fokus der Vermittlungsangebote.

Vom 11. bis 14. September finden die Aktionen an unterschiedlichen Orten in Zug statt. Ihre Verschiedenartigkeit macht das Festival zu dem, was es ist. Es gibt professionelle Tanzperformances, wie etwa «Cloud», die aktuelle Themen zeitkritisch angehen. Eine Zuger Schulklasse macht bei diesen Stück mit. Oder «Der echte Prinz», bei dem Profitänzer aus Finnland Freundschaft und Spiel ins Zentrum der Handlung stellen. Bei «Built it!» kann das junge Publikum den Künstlerinnen und Künstlern helfen, ihre Tanzstücke zu formen. Bei «II Teile eines Knochens» geht es um eine Art biologische Zeitreise.

Mehrere weitere Performances aus dem In- und Ausland in unterschiedlicher Umgebung – drin oder draussen – ­nehmen Kinder, Jugendliche, Familien und alle anderen Interessierten mit auf eine Exkursion quer durch die Welt der Tanzkunst mit all ihren Facetten. Ein Sammelspektakel für die Sinne, zu dem auch eine breite Palette an verschiedenen Workshops gehört.

Multisensorisches Erlebnis für die Kleinsten

Eine Besonderheit, weil in dieser Art erstmals am Young Dance durchgeführt, ist «The Garden of Spirited Minds». Es ist dies ein immersiv und multisensorisch erlebbarer Kunstraum für Babys bis 12 Monate. Einen stimmigen Garten aus Licht, durchdrungen von Klängen und Düften, können die Kinder gemeinsam mit ihren ­Eltern erkunden, sitzend oder kriechend, frei sich bewegend. Dabei werden die Babys über ihre natürliche Wahrnehmung abgeholt und können aktiv allerlei Eindrücke innerhalb der ­Installation aufnehmen und sämtliche Sinne nutzen. «The Garden of Spirited Minds» ist ein Projekt der schwedischen Choreografin Dalija Acin Thelander, die sich auf Kunstaktionen für Kleinstkinder spezialisiert hat und mit ihren Projekten weltweit unterwegs ist.

Hinweis
Young Dance Zug 2019 vom ­ 11.bis 14. September. Detailliertes Programm und Einzelheiten unter www.youngdance.ch