Tattooserie: Ein Schutzengel im Nacken

Um Alena Arpagaus' Nacken schmiegt sich eine Schleiereule im Landeanflug. Für die junge Frau aus Baar symbolisiert sie Schutz und Freiheit.

Cornelia Bisch
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Auch ein Rücken kann entzücken: Wie ein Collier schmückt das Tattoo der Schleiereule Alena Arpagaus' Haut.

Auch ein Rücken kann entzücken: Wie ein Collier schmückt das Tattoo der Schleiereule Alena Arpagaus' Haut.

Bild: PD

Alena Arpagaus (24), Landschaftsgärtnerin, Baar

«Mein liebstes Tattoo, das sich sanft um meinen Nacken legt, zeigt eine landende Schleiereule. In der Mythologie wird die Eule oft als Hüterin der Nacht bezeichnet, oder sie symbolisiert den Tod. Für mich hat die Eule jedoch eine ganz andere Bedeutung. Sie stellt mein persönliches Symbol der Freiheit dar und soll wie ein Schutzengel über mich wachen.

Ich hatte jahrelang mit persönlichen Unsicherheiten zu kämpfen und befinde mich nun an einem Punkt im Leben, an dem ich endlich glücklich bin. Ich habe meinen Traumberuf Landschaftsgärtnerin erlernt und dafür das Hochschulstudium der Umweltingenieurwissenschaften aufgegeben. Die Verbundenheit mit der Natur macht mir täglich Freude, gibt mir Kraft und meinem Leben Sinn. Genau wie die Eule, die gerade auf mir landet.»

Ein wenig vom Flügel der Schleiereule ist auch von vorne zu sehen, wo der Spruch in Spiegelschrift: «Not all those who wander are lost» (Nicht alle, die wandern/herumirren, sind verloren.), das Kunstwerk abschliesst. Denn Alena Arpagaus glaubt daran, dass der Weg das Ziel ist.

Ein wenig vom Flügel der Schleiereule ist auch von vorne zu sehen, wo der Spruch in Spiegelschrift: «Not all those who wander are lost» (Nicht alle, die wandern/herumirren, sind verloren.), das Kunstwerk abschliesst. Denn Alena Arpagaus glaubt daran, dass der Weg das Ziel ist.

Bild: PD