Serie

Tattooserie: «Ich wusste, sie ist perfekt für mich»

Patricia hat ihren Hund auf Anhieb tief in ihr Herz geschlossen. Auf ihrem Oberschenkel hat sie Luna verewigt.

Aufgezeichnet von Andreas Faessler
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Patricia Inderbitzin und ihr Liebling - in Natura und als Tätowierung auf dem Oberschenkel.

Patricia Inderbitzin und ihr Liebling - in Natura und als Tätowierung auf dem Oberschenkel.

Bild: Matthias Jurt (Zug, 18. September 2020)

Patricia Inderbitzin (22) aus Unterägeri arbeitet im Detailhandel in einer Parfümerie

Ich liebe Tiere, seit ich auf der Welt bin und habe mir auf meinen Lehrabschluss einen Hund geholt. Weil meine Eltern eigentlich keinen wollten,musste ich das selber in die Hand nehmen. Ich suchte im Internet auf über 100 Seiten, bis ich den perfekten Hund fand: Als ich Luna auf den Fotos sah, holte ich sie noch in der selben Woche ab und stellte sie meiner nicht begeisterten Familie vor. Mein Vater aber verliebte sich sofort in Luna. Da wusste ich, dass ich den perfekten Hund für mich und meine Familie gefunden habe.

Sie ist immer da, sie macht alles mit mir durch, und ich verbringe meine Freizeit am liebsten mit ihr. Sie ist mein Baby! Viele Leute haben Angst vor ihr, weil alle Vorurteile haben. «Kampfhund» höre ich oft, Strassenseiten werden gewechselt. Aber ich bin überzeugt: Ich habe den besten, liebsten und tollsten Hund der Welt!

Daher auch die Idee mit dem Tattoo. Luna ist ihr ganzes leben an meiner Seite, und ich will sie mein Leben lang auch an meiner Seite haben. Gestochen wurde das Tattoo in 6 Stunden, wovon 4 Stunden noch okay waren. Während 2 stunden aber bin ich fast gestorben vor Schmerz. Ich bereue das Tattoo jedoch keine Sekunde, obwohl manche meinen, es gefiele ihnen nicht. Oder sie sagen, dass es «nur ein Hund» sei und man sich den doch nicht tätowiere. Aber für mich ist Luna Teil meiner Familie. Und das wird immer so sein.