TCS und Polizei bringen Licht ins Dunkel

Der Touring Club Schweiz (TCS), Sektion Zug, hat in Zusammenarbeit mit der Polizei im Kanton Zug Beleuchtungskontrollen durchgeführt. Bei knapp 100 Fahrzeugen mussten Scheinwerferbirnen ersetzt werden.

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Mehr Sicherheit dank fahren mit Licht. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Mehr Sicherheit dank fahren mit Licht. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die drei Beleuchtungskontrollen fanden in den vergangenen Wochen an verschiedenen Orten im Kanton Zug jeweils in den frühen Abendstunden statt. Total 96 Fahrzeuge wurden kontrolliert, deren Beleuchtung offensichtlich defekt war, schreiben die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Das Fachpersonal des TCS konnte die allermeisten Mängel noch vor Ort reparieren. Die Fahrzeuglenker selber mussten dabei nur die Birne begleichen - die Arbeitszeit wurde durch den TCS gratis zur Verfügung gestellt. Bei elf Fahrzeugen liess sich die defekte Beleuchtung nicht vor Ort reparieren und so musste die Polizei einen Beanstandungsrapport ausstellen.

Defektes Licht bedeutet höheres Unfallrisiko
Leider schenken viele Verkehrsteilnehmer einer funktionierenden Beleuchtung keine grosse Beachtung, heisst es in der Mitteilung weiter. «Ich kann doch auch fahren, wenn nur ein Scheinwerfer brennt», war bloss eine Aussage, die TCS und Polizei bei den Kontrollen zu hören bekamen. Dabei bedeutet der Ausfall eines Scheinwerfers eine 50 Prozent reduzierte Sicht und somit ein 50 Prozent höheres Risiko, einen die Strasse überquerenden Fussgänger zu übersehen.

Die Polizei ruft dazu auf, die Beleuchtung der Fahrzeuge regelmässig zu überprüfen. Scheinwerferbirnen können jederzeit ausfallen und müssen sofort und nicht erst beim nächsten Service ersetzt werden.

pd/zim