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Zuger Fussballer üben Team-Spirit

In der zweiten Herbstferienwoche trotzten die Teilnehmer des Zuger Fussball-Camps von Zug 94 dem garstigen Herbstwetter auf dem Sportplatz.

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Die knapp 100 Nachwuchsfussballer nutzen ihre Herbstferien, um an ihrem fussballerischen Können zu arbeiten.

Die knapp 100 Nachwuchsfussballer nutzen ihre Herbstferien, um an ihrem fussballerischen Können zu arbeiten.

Bild: PD

Zug 94 führt jedes Jahr in den Frühlingsferien ein Fussball-Camp für Kinder aus Zug und Umgebung durch. Wegen der Coronakrise musste die Ausgabe 2020 auf die Herbstferien verschoben werden. Dies tat der Beliebtheit des Camps jedoch keinen Abbruch. 98 Kinder starteten am ersten Camp-Tag voll motiviert ins Training. Nach ersten Übungseinheiten in diversen Kleingruppen startete gleich das erste Highlight – die Champions League Vorrunde. Am zweiten Tag folgten die Endrunde und das Finale mit der anschliessenden Siegerehrung. Weitere Highlights der Woche waren die Teamolympiade, der Siebenkampf, das Bundesliga-Turnier und die Mini-EM 2020.

Die Kinderaugen glänzen bei der Pokalübergabe

Doch neben den sportlichen Leistungen steht vor allem der Spass und der Teamgedanke im Vordergrund. «Wir wollen den Kindern einfach ein unvergessliches Erlebnis bieten», erklärt Biaggio Campisi Juniorenverantwortlicher, bei Zug 94. «Die Freude der Kinder nach einem Sieg oder die glänzenden Augen bei der Pokalübergabe sind wunderbare Erlebnisse für uns Trainer und Organisatoren.»

Stefan Huber, Leiter des Zug 94 Camps, liegt viel daran, dass alle Kinder, egal ob talentierte Fussballer oder einfach Kinder mit Freude am Spielen und Bewegung, auf ihre Kosten kommen: «Die wechselnden Teameinteilungen sorgten dafür, dass alle Kinder immer wieder Chancen auf einen Sieg oder eine Auszeichnung hatten. Und wir legen auch grossen Wert auf Spiel und Spass ohne Wettbewerbsgedanken.» Wir, das sind im Fall des Fussball-Camps von Zug 94 sechs eigene Trainer, die extra Ferien beziehen, um den Kindern dieses einmalige Erlebnis bieten zu können. Dazu gesellen sich vier Trainer, die Stefan Huber in seinem Team hat sowie zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer.

Fachsimpeln über Shaqiri, Xhaka und Co

Für das leibliche Wohl der Kinder war die Crew des kürzlich wiedereröffneten Stadionrestaurants zuständig. «100 hungrige Kinder zu bekochen ist eine schöne Abwechslung», sagt Mustafa Kutbay, Koch im von Zug 94 geführten Restaurant. Dass die Kinder vom frisch zubereiteten Essen begeistert waren, merkte man nicht zuletzt am Lärmpegel. Viele Kinder konnten beim Camp so auch neue Freundschaften schliessen und fachsimpelten wie die Grossen über die Schweizer Nationalmannschaft oder die europäischen Grossvereine.

«Für Zug 94 ist das Camp ein wichtiger Anlass», erklärt Aydogan Cilingir, Präsident von Zug 94. «Wir legen generell viel Wert auf die Kinder- und Jugendförderung im Verein und zählen rund 500 aktive jugendliche Mitglieder. Vielleicht kommen nach dem Camp ein paar Weitere dazu.» Cilingir ist es ein grosses Anliegen, den Eltern für das Vertrauen zu danken und all den engagierten Trainern und Helfern für ihren grossen Einsatz rund um das Camp.

«Zum Glück geht es diesmal nur sechs Monate»

Das Schlusswort gehört Diego und Carlo Aschwanden aus Zug, die beide schon zum vierten Mal am Fussballcamp von Zug 94 teilgenommen haben: «Zum Glück geht es diesmal nur sechs Monate bis zum nächsten Fussball-Camp im April», sagen sie. Doch nicht nur sie freuen sich auf die nächste Durchführung des Camps in der Woche vom 19. – 23. April 2021: Die Verantwortlichen von Zug 94 beginnen schon bald wieder mit der Planung für den Frühling.

Für das Fussball-Camp von Zug 94: Kilian Borter

Mehr Infos zum Fussball-Camp unter www.zug94.ch


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