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Technikgeschichte: Im Lieferwagen ins Lazarett

In unserer Serie beleuchten wir anhand von Ausstellungsstücken in Zuger Depot für Technickgeschichte den technischen Fortschritt. Teil 7: Ambulanzfahrzeuge der Schweizer Armee einst und jetzt.
Raphael Biermayr
Um die Wartung des Lieferwagenmodells des Schweizer Herstellers kostengünstig zu halten, wurden viele Bauteile des amerikanischen Autobauers Dodge verwendet. (Grafik: Martin Ludwig/ Bilder: PD/Wikimedia)

Um die Wartung des Lieferwagenmodells des Schweizer Herstellers kostengünstig zu halten, wurden viele Bauteile des amerikanischen Autobauers Dodge verwendet. (Grafik: Martin Ludwig/ Bilder: PD/Wikimedia)

Der rechts gesteuerte Mowag GW 3500 war von 1950 bis 1975 im Einsatz der Schweizer Armee. Das Lieferwagenmodell des Schweizer Herstellers wurde so konstruiert, dass es modular gefertigt werden konnte; je nach Bedarf mit offener Ladebrücke, mit Funkerkabine als geschlossener Kastenwagen, oder eben als Sanitätsfahrzeug.

Um die Herstellung, Wartung und Reparatur so einfach und kostengünstig zu halten, wurden viele Bauteile des amerikanischen Autobauers Dodge verwendet. Über 1600 Fahrzeuge in sieben verschiedenen Ausführungen wurden an die Armee geliefert.

Eines der 268 gebauten Ambulanzfahrzeuge befindet sich heute im Zuger Depot Technikgeschichte in Neuheim. Vom Nachfolger, dem Mercedes Benz 516 CDI 4x4, wurden im Rahmen des «Rüstungsprogramm 09» 150 Fahrzeuge beschafft. 20 dieser Fahrzeuge haben eine erweiterte medizinische Ausstattung, die der eines Rettungswagens gleichgestellt ist. Die übrigen 130 Fahrzeuge entsprechen einem Krankentransportwagen. Der Kofferaufbau bietet Platz für sechs sitzende oder zwei liegende Patienten sowie zwei Betreuer.

Geschichte erleben

Das Zuger Depot Technikgeschichte (ZDT) an der Sihlbruggstrasse 51 in Neuheim erlaubt einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Kantons. Die Ausstellungen sind in vier Themenbereiche gegliedert: Öffentlicher Verkehr, Militär, Feuerwehr und Industriegeschichte. Die Exponate werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern nicht bloss abgestellt und archiviert, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es werden individuelle Führungen angeboten. Mehr Informationen zu den Ausstellungsstücken und zum Depot sind unter www.zdt.ch erhältlich. (bier)

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