Technische Ursache führte zu Brand-Inferno

Der Brand eines Mehrfamilienhauses in Unterägeri ist auf eine technische Ursache zurückzuführen. Sieben Bewohner haben ihr Hab und Gut verloren.

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Brandermittler bei der Arbeit am abbruchreifen Haus in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Brandermittler bei der Arbeit am abbruchreifen Haus in Unterägeri. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Erste Erkenntnisse der Brandermittler und der Spezialisten des kriminaltechnischen Dienstes der Zuger Polizei deuten darauf hin, dass der Brand des Hauses an der Lindengasse in Unterägeri auf eine technische Ursache zurückzuführen ist. Es liegen zurzeit keine Hinweise auf Brandstiftung vor, wie die Zuger Polizei in einem Communiqué schreibt.

Am Mittwochabend wurde das über hundert Jahre alte Haus vollständig zerstört. Die sieben Bewohner konnten sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. «Über die Schadenssumme lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen», so Joe Müller von der Zuger Polizei. Aber es stehe fest, dass das Haus unbewohnbar und abbruchreif sei.

Am Tag nach dem Brand nehmen die Brandermittler die Arbeit auf. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
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Hausbewohner Adnan Gadient holt noch, was zu retten ist. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar... (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
... und abbruchreif. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Der Schaden kann laut Zuger Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug
Bild: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug
Bild: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug
Bild: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug
Bild: Feuerwehr Oberägeri
Bild: Feuerwehr Oberägeri
Bild: Feuerwehr Oberägeri

Am Tag nach dem Brand nehmen die Brandermittler die Arbeit auf. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Während also noch nach Spuren für den Grund des Infernos in dem Unterägerer Mehrfamilienhaus gesucht wird, ist die Gemeinde aktiv geworden, um die obdachlos gewordenen Mieter unterzubringen.«Der Familie sowie einer Person konnten wir jeweils eine Notwohnung zuweisen», gibt Walter Vattolo, Leiter Soziales und Gesundheit, Auskunft. Die Betroffenen könnten in diesen Wohnungen bis zu sechs Monaten bleiben. Zwei weitere Personen – ein Pärchen – seien, so Vattolo, privat untergekommen. Für die Miete der Personen in diesen Notwohnungen komme die Brandversicherung auf. «Falls ein finanzieller Notstand herrscht, können wir auch einen gewissen Betrag für den Kauf von neuen Kleidern sprechen», erklärt der Amtsleiter. Überrascht sei er von der spontanen Hilfsbereitschaft einiger Unterägerer gewesen, die sich bei ihm telefonisch gemeldet hätten, erzählt Vattolo.

rem/wh