Teilerfolg in den Baserate-Verhandlungen

Nach längeren Verhandlungen haben sich Santésuisse und das Zuger Kantonsspital auf die Baserates für die Jahre 2009 bis 2011 geeinigt. Die Baserate für das Jahr 2008 ist allerdings nach wie vor umstritten. Der Bundesgerichtsentscheid steht noch aus.

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Szene aus dem Kantonsspital Zug. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Szene aus dem Kantonsspital Zug. (Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Branchenverband der Krankenversicherungen Santésuisse und das Zuger Kantonsspital haben für das Jahr 2009 eine Baserate von 3'995 Franken vereinbart. Für das Jahr 2010 beläuft sie sich auf 4'020 Franken und für das Jahr 2011 wurde eine Baserate von 4'090 Franken ausgehandelt. Santésuisse und das Zuger Kantonsspital werden die gemeinsam unterzeichneten Verträge nun dem Regierungsrat des Kantons Zug unterbreiten.

Kompromisslösung
Für das Jahr 2008 konnte allerdings immer noch keine Einigung erreicht werden. Das entsprechende Tarifverfahren bleibt somit beim Bundesverwaltungsgericht hängig. Dieser Streit dauert bereits seit mehr als zwei Jahren an. Wie das Kantonsspital in einer Mitteilung schreibt, liegen die nun ausgehandelten Baserates für die Jahre 2009 bis 2011 unter der vom Regierungsrat des Kantons Zug festgesetzten provisorischen Baserate von 4'131 Franken. Allerdings übersteigen sie das ursprüngliche Angebot von Santésuisse. Der Kompromiss erfolgte, um einen weiteren Streit abzuwenden.

pd/das

Was ist eine Baserate?
Mit der Baserate, auch Fallkostenpauschale genannt, werden die stationären Krankheitsfälle zwischen dem Kanton und den Krankenversicherungen abgerechnet. Ein Spital erhält für jeden stationären Fall einen Betrag in der Höhe der für das Jahr jeweils vereinbarten Baserate.

pd/das