TEMPOKONTROLLEN: In Zug liegen die Blechpolizisten auf der Lauer

Obwohl es in Zug nur 13 Radarkästen gibt, steht der Kanton damit in der Statistik weit vorn. Auch das Gros der anderen Zentralschweizer Kantone ist unter den Top10.

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Sorgen wieder für Gesprächsstoff: Die Zuger Radaranlagen, die Temposünder blitzen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Sorgen wieder für Gesprächsstoff: Die Zuger Radaranlagen, die Temposünder blitzen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Alle 35 Kilometer werden Autofahrer im Kanton Zug geblitzt – wenn sie zu schnell unterwegs sind. Das ist Rekord in der Zentralschweiz. In der Schweiz liegt der Kanton damit sogar auf Platz drei, wie eine Statistik des «Sonntagsblick» ausweist. Nur in Genf und in Basel-Stadt brechen über Autofahrer öfter Blitzlichtgewitter herein. Stephan Schleiss, Vorsitzender der SVP im Kanton, missfällt dies.

12'275 Ordnungsbussen verhängte die Zuger Polizei laut Verkehrsstatistik 2008 wegen zu schnellen Fahrens. Rund 3 Millionen Franken hat die Polizei bzw. der Kanton dadurch eingenommen.

Laut Sicherheitsdirektor Beat Villiger garantieren die bestehenden Blitzanlagen eine gewisse Sicherheit: für Fussgänger auf Schul- und Kindergartenwegen, vor Zebrastreifen. «In Menzingen etwa konnten seit der Einführung des Radarkastens die schweren Unfälle deutlich reduziert werden», so der Regierungsrat.

Wolfgang Holz

HINWEIS
In der «Sonntagsblick»-Liste rangieren Uri auf dem 4., Luzern auf dem 6., Schwyz auf dem 7., Obwalden auf dem 9. und Nidwalden auf dem 15. Platz.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.