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TENERO: Zuger Sportlager – mit viel Spass viel Neues erfahren

Das Zuger Sportlager im Tessin feiert sein 50-Jahr-Jubiläum. Diesmal haben die Mädchen gezeigt, was sportlich in ihnen steckt.
Die Zugerinnen begeistern die Gäste in Tenero mit ihrem Flashmob. Zudem können die Mädchen im Lager viele verschiedene Sportarten ausprobieren, ... (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

Die Zugerinnen begeistern die Gäste in Tenero mit ihrem Flashmob. Zudem können die Mädchen im Lager viele verschiedene Sportarten ausprobieren, ... (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

Amanda Amstad

Bereits zum 50. Mal wurde das Centro Sportivo Tenero am Ufer des Lago Maggiore zum Austragungsort des Zuger Sportlagers. Laut dem Amt für Sport haben während dieses halben Jahrhunderts insgesamt rund 11 570 Jugendliche ihren Weg nach Tenero gefunden. Das sportliche Sommerlager ist bekannt dafür, dass während zwei Wochen «gespörtlert», geschwitzt, gelacht, gesungen und gekocht wird.

Der Jubiläumstag

Mittwochmorgen, 8.30 Uhr am Bahnhof Zug: Unter der Leitung von Pascale Giaimo und Tiziana Schmid, beide vom Amt für Sport, machten sich mehr als 30 Gäste mit dem Zug auf den Weg ins Tessin. Auf der erholsamen Reise in die Südschweiz wurden die Gäste mit Kaffee und Gipfeli auf den VIP-Tag eingestimmt. Angekommen in Tenero, versammelten sich die rund 70 geladenen Gäste im Centro Sportivo. Unter den Gästen befanden sich Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP), Ständerat Peter Hegglin (CVP), Kantonsratspräsident Moritz Schmid (SVP, Walchwil) und die Kantonsräte Walter Birrer (SVP, Cham) und Karl Nussbaumer (SVP, Menzingen). Zusätzlich zu den prominenten Personen waren Gönner, Medien, Sponsoren und ehemalige Lagerteilnehmer geladen.

Kurz nach 11 Uhr begann der Jubiläumstag mit einem Apéro. Bei einem Glas Wein schwärmten die Gäste über die alten Zeiten im «Tenero-Lager» und tauschten alte Geschichten aus. Nach der Begrüssung durch den stellvertretenden Leiter des Amts für Sport und Chefleiter des Sportlagers in Tenero, Beat Friedli, richteten sich auch der Direktor des Centro Sportivo Tenero, Bixio Caprara, und Regierungsrat Stephan Schleiss an die Gäste. Nach dem Apéro war es an der Zeit für die Buchvernissage und die Filmretroperspektive. Im Theorieraum stellte Beat Friedli das Buch «50 Lager Tenero» vor. Die Idee dieses Buches sei es, die unzähligen Geschichten einzufangen, mit Bildern und geschichtlichen Hintergründen zu ergänzen und vom Geist des Lagers etwas weiterzugeben, so der Chefleiter. Nach einer Kostprobe aus dem Werk durften sich die Gäste an der Erstaufführung des gleichnamigen Films erfreuen. Sowohl das Buch als auch der Film entstanden unter der Regie von Friedli und können nach den Sommerferien beim Amt für Sport gekauft werden.

Sportliches Highlight

Gestärkt nach einem reichhaltigen Mittagessen, verlagerte sich die Zuger Delegation in Richtung des Seeufers. Auf der grossen Spielwiese war nämlich der Teamwettkampf der Zuger Mädchen in vollem Gange. Die Gäste wurden zum Publikum und feuerten die Zugerinnen an. Kurz danach boten die 123 Mädchen den Besuchern eine Tanzeinlage dar. Passend zum Lied «A Little Party Never Killed Nobody» performten alle zusammen einen sogenannten Flashmob und hatten sichtlich Spass.

Zudem gab es auch noch Musikalisches für die Ohren der Gäste. Das Tenero-Lied gehört zu jedem Lager dazu. Komponiert wurde es im Jahr 1968 von Heidy Kaspar, die mit ihrem Mann Ernst Kaspar die Tenero-Woche 1967 gründete.

Grosse Begeisterung

Das Sportlager in Tenero begeistert seit nun 50 Jahren die Kinder ab dem 11. Lebensjahr bis in die dritte Oberstufe. So auch die 12-jährige Fiona Zimmermann aus Walchwil: «Am Tenero-Lager gefällt mir besonders, dass ich so viele neue Sportarten ausprobieren kann.» Maret Köller, 12 Jahre alt, aus Cham sagt erfreut: «Das Erlernen neuer Sportarten wie des Rhönradfahrens macht mir grossen Spass. Aber auch das Lagerleben gefällt mir, und besonders das Essen ist sehr fein.» Damit die Kinder gut betreut sind, braucht es jedes Jahr zahlreiche Helfer. Beat Friedli erwähnt: «Für die 123 Mädchen und 125 Jungs benötigen wir die Unterstützung von 34 Helfern pro Woche. Nebst den Leitern sind auch Leute für die Küche und eine Krankenschwester für das Wohl der Kinder verantwortlich.»

Eine lange Ära

«Es ist das 50. Lager für Mädchen, das 40. Lager für Jungs, das 30. Lager für mich und das 20. Lager aus Sicht des Sportamtes», stellt der Chefleiter fest. Das grosse Jubiläum ist rundum geglückt und klang bei Kaffee und Dessert in der Zuger Unterkunft des Campeggio aus. Zum Ende dieses wunderschönen und 33 Grad warmen Sommertages konnte getrost auf ein nächste halbes Jahrhundert Tenero-Lager angestossen werden.

Die lange Tenero-Geschichte

TENERO ama. Das Zuger Sportlager findet seit 1967 jeden Sommer statt, heisst es auf der Homepage des Centro Sportivo Tenero.

Noch vor der Einführung von Jugend und Sport fand in Tenero im Tessin 1967 das erste Lager für Zugerinnen statt: exakt 100 Mädchen meldeten sich dafür an. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen über ihre sportliche Leistungen ging wie ein Lauffeuer durch den Kanton. So besuchten im Folgejahr gleich doppelt so viele Mädchen das Lager in der südlichen Schweiz. Der Anfang einer Erfolgsgeschichte war getan, ist dem Bericht im Internet zu entnehmen. Der Neid der männlichen Jugend liess nicht lange auf sich warten. 1977 erfolgte der Startschuss zur ersten Knabenwoche. Das Lager stösst bis heute auf grosse Begeisterung und ist innert wenigen Stunden jedes Jahr ausgebucht. Das Camp bietet jährlich 130 Plätze pro Geschlecht für je eine Woche an.

Bewegung als etwas Lustvolles

Während dieser beiden Wochen können die Sportler besondere Lagererlebnisse erfahren. Gewitter, Hitze, Sport, Singen und Abwaschen sorgen stets für Abwechslung. Laut Bericht auf der Homepage des Centro Sportivo Tenero verfolgt das Amt für Sport des Kantons Zug mit dem Camp ein klares Ziel: Den Jugendlichen sollen diverse Sportmöglichkeiten aufgezeigt werden. Sie sollen die Bewegung als etwas Lustvolles erleben.

... sei es mit einem Basketballkorb ... (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

... sei es mit einem Basketballkorb ... (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

... oder indem sie ihre Freunde um die Wette tragen. (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

... oder indem sie ihre Freunde um die Wette tragen. (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

Bildungsdirektor Stephan Schleiss hat die Begrüssungsrede im Centro Sportivo Tenero gehalten. (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

Bildungsdirektor Stephan Schleiss hat die Begrüssungsrede im Centro Sportivo Tenero gehalten. (Bild: Neue ZZ / Stefan Kaiser)

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