Terror im Nachtclub und gegen Freundin

Wegen zahlreichen Delikten musste sich ein 25-Jähriger vor dem Strafgericht verantworten. Er kam mit einem blauen Auge davon.

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Versuchte qualifizierte und einfache Körperverletzung, Diebstahl, Raufhandel, mehrfache Drohung, Beschimpfung, Sachbeschädigung und Drogendelikte waren einige der Straftatbestände, für die ein junger Kosovare kürzlich vom Strafgericht schuldig gesprochen wurde. Er hatte die Delikte hauptsächlich gegen seine damalige Freundin und bei einem Zuger Nachtclub während anderthalb Jahre verübt. Dabei hatte er die Frau und Gäste bedroht, geschlagen und bestohlen. Das Strafgericht verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten, während der Staatsanwalt 30 Monate unbedingt gefordert hatte. Auch der Verteidiger hatte eine bedingte Verurteilung verlangt.

Der 25-Jährige hat in den letzten anderthalb Jahren keine neuen Delikte begangen. Vielmehr wurde er bei einer Schlägerei, bei der er schlichten sollte, selber zum Opfer. Er erlitt eine schwere Stichverletzung und leidet noch heute unter den Folgen. Auch verlor er deshalb seine Stelle.

Jürg J. Aregger

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