Teurer «Schnickschnack» für Zuzüger

Leere Zweitwohnungen sind auch für Zug ein Problem. Ihre Besitzer sind allerdings Touristen einer ganz speziellen Art.

Drucken
Teilen
Hallo, jemand Zuhause? In  Zug gibt es einige Wohnungen die leerstehen, weil die Besitzer anderswo wohnen obwohl der Kanton Hauptwohnsitz ist. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hallo, jemand Zuhause? In Zug gibt es einige Wohnungen die leerstehen, weil die Besitzer anderswo wohnen obwohl der Kanton Hauptwohnsitz ist. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zweitwohnungen gibt es im Kanton Zug keine – zumindest nach dem Gesetz. Es gibt keine Gemeinde, die einen Anteil von 20 Prozent erreicht. Aber leere Wohnungen oder Liegenschaften, die fast das ganze Jahr nicht genutzt werden, gibt es natürlich schon. Diese gehören teilweise Ausländern, die sich auf dem Papier hier niederlassen, um weniger Steuern zu bezahlen. Allerdings werden die Betroffenen inzwischen von den Behörden intensiver kontrolliert – auch vom Ausland.

Gemäss der jüngsten Statistik eines Zürcher Beratungsunternehmens gibt es im Kanton Zug eine «extreme Angebotsverschiebung». So seien die Kaufpreise von Einfamilienhäusern seit dem Jahr 2000 um nicht weniger als 72 Prozent gestiegen.

Aleksandra Mladenovic/Neue Luzerner Zeitung

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.