Theater Casino Zug muss saniert werden

Das Theater Casino Zug muss umfassend saniert werden. Die Kosten werden mit 18,8 Millionen Franken budgetiert, das sind 22,3 Prozent weniger als zunächst angenommen.

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So stellen sich die Planer die Ansicht des Theater Casino Zug nach der Erweiterung vor. (Visualisierung PD)

So stellen sich die Planer die Ansicht des Theater Casino Zug nach der Erweiterung vor. (Visualisierung PD)

Die Abnützungserscheinungen der Gebäudehülle beim Theater Casino und dem Erweiterungsbau sind augenfällig. Aus diesem Grund sollen Gebäudehülle und Haustechnik erneuert erneuert und zudem das Foyer erweitert werden. Besonderes Augenmerk gilt laut einer Medienmitteilung der Stadtrates vom Montag dem grossen Casinosaal. Er soll in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden und Platz für mehr Besucher bieten. 

Mit der Sanierung wird auch ein Schwachpunkt des Theater Casinos beseitigt: Das Foyer im Erweiterungsbau wird grosszügig ausgebaut und mit einer Foyerbar ergänzt. Die Arbeiten tangieren laut Mitteilung den Badebetrieb in der Badeanlage Seeliken nicht.

Kosten wurden gesenkt

Das Raumprogramm und die Ausbaupläne wurden aus finanziellen Gründen kritisch hinterfragt. Durch eine gezielte Planung und die Trennung von Wünschenswertem und Notwendigem konnten die ursprünglich berechneten Kosten um rund 22,3 Prozent gesenkt werden. Der Baukredit für die zweite Etappe wurde auf 18,77 Millionen Franken veranschlagt. Mit dem bereits bewilligten Kredit von 6,68 Millionen Franken und dem bewilligten Projektierungskredit von 1,3 Millionen Franken werden sich die Gesamtkosten für die Sanierung des Theater Casinos auf 26,75 Millionen Franken anstelle der ursprünglich vorgesehenen 34,44 Millionen Franken  belaufen.

Volksabstimmung im Herbst

Die Vorlage des Stadtrates wird im Mai 2012 im Grossen Gemeinderat beraten. Sofern das Stadtparlament der Vorlage zustimmt, kann am 23. September 2012 das Volk über den Kredit abstimmen. Die Einweihung des neuen Theater Casinos ist für Frühjahr 2017 vorgesehen. Der Theaterbetrieb wird mit Ausnahme von regelmässigen Unterbrüchen im Sommer weitgehend aufrecht erhalten.

pd/zim