THEATER: Zuger Theater weicht in Lager- und Produktionshallen aus

Das Theater Casino Zug wird zwar umgebaut und steht nicht zur Verfügung: Doch gespielt wird trotzdem. Für die Saison 2016/2017 weicht sie in 14 verschiedene, zum Teil ungewöhnliche Veranstaltungsorte aus.

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Konzerte finden auch in der Shedhalle statt. (Bild Stefan Kaiser)

Konzerte finden auch in der Shedhalle statt. (Bild Stefan Kaiser)

Hauptspielort wird die Shedhalle sein, in der von Dezember bis März klassische Konzerte, Jazz, Comedy, Tanz und Familienprogramme geboten werden.

Zudem stehen die Kirchen St. Johannes in Zug und St. Martin in Baar zur Verfügung, die als Veranstaltungsorte für Orchesterkonzerte dienen. Gespielt wird auch in der Werkstatt-Lagerhalle der Bavaria AG und in der Produktionshalle der V-Zug.

In den teilweise ungewöhnlichen Spielorten bestehe die Chance, auch besondere Programme anzubieten, wird Intendant Samuel Steinemann in einer Medienmitteilung vom Dienstag zitiert. Er freue sich darauf, die Neugier des Publikums zu wecken.

Die Theater- und Musikgesellschaft Zug organisiert für viele Veranstaltungen einen kostenlosen Shuttlebus. Sie hat zudem auf diese Saison hin neu ein Wahlabo geschaffen, dank dem sich die Wunschveranstaltungen individuell zusammenstellen lassen.

Auf dem Programm stehen unter anderem Rossinis Oper "Der Barbier von Sevilla" im Kultursilo Böschhof. Tanz und Theater sind unter anderem durch "Der Glöckner von Notre-Dame" und Gogols "Der Revisor" vertreten. Und in der Sparte Comedy sind Auftritte von Lorenz Keiser, Patrick Frey, Anet Corti und Hazel Brugger eingeplant. (sda)