TIERE: Immer mehr wählen den Chip für die Katz

908 Zuger Büsis können anhand einer elektronischen Marke identifiziert werden. Katzenliebe kann aber noch weiter gehen.

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Anton Gisler aus Baar mit Katze Sara, welche einen Cip Implantiert hat. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Anton Gisler aus Baar mit Katze Sara, welche einen Cip Implantiert hat. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Acht edle Rassekatzen haben Berta und Anton Gisler aus Baar zu Hause. Britisch Kurzhaar, um genau zu sein. Berta Gisler züchtet diese samtpfotigen Schönheiten und besucht mit ihnen Ausstellungen. Dafür müssen die Tiere mit einem Chip markiert sein. «Das ist Pflicht für die Teilnahme», sagt Berta Gisler, «und nötig, falls eine verloren geht.» Bis jetzt sei das aber glücklicherweise noch nie der Fall gewesen, zumal sich ihre Katzen drinnen aufhalten. Ein Schönheitsmakel ist der reiskorngrosse Chip, der sich unter der Haut befindet, aber nicht. Er ist von aussen unsichtbar. «Und die Katzen stört es auch nicht», sagt die Züchterin.

Verwechslung ausgeschlossen
Nicht nur aus Zuchtgründen werden Katzen laut Kantonstierarzt Werner Limacher mit einer elektronischen Marke gekennzeichnet, sondern auch, um Verwechslungen auszuschliessen. Und natürlich, um verlorene oder entlaufene Tiere wiederzufinden. Eine Katze könne anhand des Chips eindeutig identifiziert werden, so Limacher. 908 Katzen sind zurzeit im Kanton Zug mit einem Chip markiert, der vom Tierarzt unter die Haut gespritzt wird.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.