TIERLIEBE: Hobbykoch verköstigt Grefivögel

Auf der Wiese vor seinem Haus füttert Pius Stocker Greifvögel. Einfach macht er es diesen aber nicht.

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Stocker füttert die Vögel auf einem dafür angefertigten Holztisch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Stocker füttert die Vögel auf einem dafür angefertigten Holztisch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Pius Stocker ist ein quirliger Mann; 79 Jahre alt und, so scheints, kein bisschen müde. «Ich habe ja Zeit», sagt er immer wieder. Seine Augen funkeln, und die Fältchen drumherum tanzen. «Ich habe ja Zeit» - so auch seine Antwort auf die Frage, warum er sich um Greifvögel kümmert.

Pius Stocker nämlich vertreibt sich besagte Zeit auch damit, den Mäusebussarden, die in seiner Umgebung leben, im Winter rohe Fleischmocken feilzubieten. Um zu verhindern, dass diese verhungern, wenn der Boden gefroren ist und die Mäuse unter der Erdoberfläche versteckt bleiben.

Seit über zehn Jahren legt er darum auf eigens gezimmerten Plattformen auf der Wiese hinter dem Haus an der Gemeindegrenze von Zug und Steinhausen Schlachtabfälle aus. Den Vögeln serviert er das Futter nicht etwa in kleinen Stücken, sondern als grosse Happen - damit die Tiere wie in der Natur das Fleisch abreissen müssen.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 8. Februar.