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Tixi-Taxi soll in der Herti einen Standort bekommen

Das Zuger Stadtparlament konnte die Debatte an der Sitzung Ende August bezüglich Gebietsplanung Hertizentrum nicht abschliessen. Es fehlte eine Lösung für den Verein Tixi Zug und dessen überhohe Fahrzeuge. Die Hausaufgaben hat das Baudepartement nun gemacht.
Andrea Muff
Das Gebiet Hertizentrum erhält einen neuen Bebauungsplan. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Das Gebiet Hertizentrum erhält einen neuen Bebauungsplan. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 1. März 2017))

Der Stadtrat hat seine Hausaufgaben gemacht. Diese gab ihm Ende August der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) auf: Die zweite Lesung zur Gebietsplanung Herti wurde «ausgesetzt», da die Standplätze für die überhohen Tixi-Taxi nicht geklärt waren. Geplant war, die fünf Parkfelder ausserhalb des Perimeters des Bebauungsplans zu platzieren. Die Gemeinderäte Jürg Messmer (SVP) und Monika Mathers (CSP) beauftragten mit einem Ordnungsantrag das städtische Baudepartement, das Anliegen für Tixi-Standplätze innerhalb des Bebauungsplans Hertizentrum zu prüfen und dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten. Mit 33 Ja-Stimmen befürworteten die Parlamentarier den Antrag (4 Gegenstimmen).

Gespräch mit den Involvierten

In der Zwischenzeit ist das Baudepartement über die Bücher gegangen: Im September habe sich eine Delegation des Departements unter Führung des Stadtratsvizepräsidenten und Bauchefs André Wicki mit Monika Mathers, Martin Suter (Geschäftsführer Tixi Zug) und Korporationspräsident Urban Keiser zu einem «konstruktiven und zielführenden» Gespräch getroffen. Dies ist dem Bericht und Antrag der Bau- und Planungskommission (BPK) zu entnehmen.

Die Ausgangslage: Es geht um die überhohen, das heisst 2,50-Meter-grossen Fahrzeuge von Tixi Zug. Diese können nicht in der geplanten Tiefgarage Platz finden, weil die entsprechende Rampenhöhe lediglich 2,30 Meter ist. Der Stadtrat hat im Rahmen seiner Kompetenz festgelegt, dass fünf öffentliche Parkfelder an der Allmendstrasse künftig als Tixi-Standplätze ausgeschildert werden würde. Damit waren die Parlamentarier nicht einverstanden. Bereits in der ersten Lesung stellte Gemeinderätin Monika Mathers (CSP) den Antrag, dass der Stadtrat aufzeigen soll, wo besagte Fahrzeuge oberirdisch parkiert werden könnten. Die Lösung dazu habe sie aber vermisst, sagte sie an der GGR-Sitzung Ende August.

Bedürfnisse sind gedeckt

Nun hat ein Lösungsvorschlag Eingang in die Planung gefunden: Die fünf Standplätze werden verschoben und sollen innerhalb des Bebauungsplanperimeters beim LKW-Umschlagplatz realisiert werden. Der Unterstand sei ursprünglich als Velounterstand bewilligt worden und könne versetzt werden, heisst es im Bericht und Antrag der BPK. Der Ort werde nur schematisch markiert und erst im Zuge der Umsetzung des Bebauungsplans genau festgelegt. Die Korporation stelle die fünf Parkplätze weiterhin gratis zur Verfügung. Zudem seien die Bedürfnisse von Tixi Zug mit fünf Parkplätzen gedeckt.

Der Vorschlag, der an besagtem Gespräch ausgearbeitet wurde, hat die BPK in Elfer-Besetzung im Oktober behandelt. Einstimmig hat sich die Kommission dafür ausgesprochen, erstens die Vorfahrt, die generell für Fahrzeuge offen sein soll, in einem eigenen Absatz zu regeln. Zweitens hat sie den Vorschlag zur Planänderung und zu den Anpassungen im Bebauungsplan hinsichtlich dem oberirdischen Unterstand und den fünf Tixi-Standplätzen einstimmig angenommen.

Da die Sitzung des GGR vom 30. Oktober ausgefallen ist, wird die 2. Lesung wohl an der nächsten vom 20. November wieder aufgenommen werden.

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