TÖDLICHE UNFALLSERIE: «Das war wohl ein schwarzer Monat»

Lag es am Mond, dass es in Zug jüngst zu so vielen tödlichen Unfällen gekommen ist? Ein Experte versucht zu klären.

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«Es kann schon passieren, dass Unfallserien Hintergründe haben, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind», sagt Daniel Menna, Mediensprecher der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Etwa, dass sich in einem April plötzlich mehr Töffunfälle ereignen als sonst – weil wegen des schönen Wetters mehr Motorradfahrer unterwegs sind.

Für die jüngste Todesserie auf Zugs Strassen während der letzten eineinhalb Monate kommen jedenfalls wohl weder meteorologische noch strassenspezielle Faktoren als Erklärungsmuster in Frage. «Wahrscheinlich war es wohl einfach ein schwarzer Monat», meint Menna.

Wobei Menna ausweist, dass die tödlichen Unfälle in der Schweiz generell rückläufig sind. 1980 starben noch 595 Personen auf den Strassen, 2008 sind es «nur» noch 156 Verkehrstote. Dabei haben die Zahlen in den letzten Jahren stagniert.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.