TOILETTEN: Hier lassen sich gut Geschäfte verrichten

Wenns pressiert, dann ist meist kein stilles Örtchen in der Nähe. Ausser in der Stadt Zug: Lange sucht hier keiner.

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Eine der 29 öffentlichen Toiletten in der Stadt Zug. (Bild pd)

Eine der 29 öffentlichen Toiletten in der Stadt Zug. (Bild pd)

Nicht weniger als 29 Toilettenanlagen unterhält die Stadt Zug. Die meisten von ihnen bieten mindestens zwei Toiletten.

«Eine erstaunliche Dichte für unsere kleine Stadt», findet selbst Hans Schlegel, stellvertretender Leiter des städtischen Werkhofs. «Wir sind sehr gut bedient.» Als direkten Vergleich nennt er Baar. «Da sind es zwei Anlagen.»

In der Tat müssen die Zuger den Blick über den Schüsselrand nicht scheuen: Hier kommt auf 900 Einwohner eine Toilettenanlage. In Zürich werden zurzeit 94 öffentliche Anlagen betrieben; darunter die bedienten ZüriWC im ShopVille, am Bellevue, am Bürkliplatz und unter dem Paradeplatz.

Zug schlägt Zürich und Luzern
Bricht man die Zahl runter auf die Wohnbevölkerung, kommt auf 3978 Einwohner eine Anlage. Wobei zu erwähnen ist, dass auch hier in einer Einrichtung meist mindestens zwei Toiletten betrieben werden, wenn nicht mehr. Die Stadt Luzern unterhält eine Toilettenanlage auf 1440 Einwohner – insgesamt deren 43.

Für Reinigung und Unterhalt der Aborte wendet die Stadt rund 200'000 Franken jährlich auf – eventuelle Schäden nicht mit eingerechnet.

Chantal Desbiolles

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.