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Topresultate nach dem grossen Zittern am Morgarten

Am Donnerstag hat im Oberägerer Ortsteil bei perfekten Bedingungen das 105. Morgartenschiessen stattgefunden. Es fehlte allerdings nur wenig, und der historische Anlass hätte nicht durchgeführt werden können.
Charly Keiser
Schützen am diesjährigen Morgartenschiessen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Aufstieg zum Morgartendenkmal (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Schützen laufen am Morgartendenkmal vorbei. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Auch die Jugend interessiert sich dafür (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Morgartenschiessen 2018: Das traditionelle Schützenfest im Kanton Zug findet bereits zum 105. Mal statt.



(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Morgartenschiessen 2018: Das traditionelle Schützenfest im Kanton Zug findet bereits zum 105. Mal statt.



(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
(Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Urs Hürlimann, Regierungsrat und Präsident Morgartenschützenverband bei seiner Ansprache. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Der Chamer Gemeindepräsident Georges Helfenstein, die Chamer Gemeinderätin Christine Blättler-Müller und Leonz Käppeli. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Ruedi Balsiger und Paul Langenegger. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Regierungsrat Heinz Tännler und der Baarer Gemeinderat Jost Arnold. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Divisionär Peter Regli, Ehrenpräsident Friedrich Nussbaumer, Schwingerkönig Noldi Ehrensberger und Regierungsrat Urs Hürlimann. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Karl Walker, Polizeikommandant Zuger Polizei und Oberst im Generalstab Hans Wyrsch. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Urs Hürlimann, Regierungsrat und Präsident Morgartenschützenverband im Gespräch mit Urs Rickli. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Bernadette Zemp und Heri Meyer. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Karl Nussbaumer, Kantonsrat aus Menzingen und Michi Rogenmoser, Legorenvater Oberägeri. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Ehrenpräsident Friedrich Nussbaumer im Gespräch mit Regierungsrat Heinz Tännler. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Im Bild: Barbara Beck-Iselin, Gemeinderätin von Menzingen und der Zuger Stadtrat Karl Kobelt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Rauchpause am Morgartenschiessen 2018. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. November 2018))
Impressionen aus dem Festakt. Bild: Ernst Immoos
Stramm stehen und zuhören. Bild: Ernst Immoos
Beritten gehts vom Festaktion zum Schiessplatz. Bild: Ernst Immoos
Der Festumzug wird musikalisch begleitet. Bild: Ernst Immoos
Bild: Ernst Immoos
Bild: Ernst Immoos
33 Bilder

Morgartenschiessen 2018: Topresultate nach dem grossen Zittern am Morgarten

Bei der Fahrt von Zug zeigt sich: Je näher das Ägerital kommt, desto näher rückt die Nebeluntergrenze. Doch dann die Erleichterung: Der Nebel, der das Mittelland und damit auch die Niederungen des Kantons Zug von den wärmenden Sonnenstrahlen trennt, liegt hoch genug, damit das 105. historische Morgartenschiessen durchgeführt werden kann.

Es sei seit drei Tagen eine riesige Zitterpartie gewesen, sagt Beni Zemp, Sekretärin der Morgartenkommission. Die Nebeldecke sei konstant gewesen, aber in unterschiedlichen Höhen gelegen. «Wenn die Schützen die Scheiben nicht mehr erkennen, muss das Schiessen abgesagt werden», erklärt Zemp. Der Zuger Regierungsrat und Präsident der Kommission, Urs Hürlimann, sagt bei seiner Ansprache beim Apéro der Ehrengäste: «Wir konnten den Nebel zum Glück heute Morgen bei der Andacht mit unseren Fürbitten wegbeten.» Tatsächlich: Wäre die Nebelsuppe nur 100 Höhenmeter tiefer zu liegen gekommen, hätte das historische Schiessen nicht durchgeführt werden können.

Zahlreiche Ehrengäste

So aber haben am Donnerstag 1170 Schützinnen und Schützen das 300-Meter-Schiessen in Morgarten absolviert. Beträchtlich ist auch die Anwesenheit an Ehrengästen gewesen. Rund 200 Politiker, darunter viele Freunde des Morgartens und zahlreiche Politiker, haben nämlich den Weg ins Ägerital gefunden, um dem Schiesswettbewerb Tribut zu zollen. «Und dies, obwohl die Wahlen erst grad vorbei sind, hat Urs Hürlimann, schelmisch schmunzelnd, betont.

375 Meter lange ist die Schützenlinie, die grad ob dem Morgartendenkmal beginnt. Schütze an Schütze, darunter sind auch viele Frauen, liegen still und konzentriert, um die Scheiben – die weit entfernt scheinen – zu treffen. Schon am Vorabend sind viele hervorragende Resultate erzielt worden. «Wir haben heute bei den Topresultaten von 47, 48 und 49 Punkten rund das Doppelte als in anderen Jahren», sagt Peter Wagenbach, Webmaster der Morgartenkommission.

Nach dem – je nachdem mehr oder wenig erfolgreichen – Schiessen geht’s ab in die Morgartenhütte, wo das traditionelle «Ordinäri» gereicht wird. Die Mittagsverpflegung, bestehend aus Fleischsuppe, Spatz (Ochsen- und Schweinefleisch), Kartoffeln und Brot, ist für alle Schützen obligatorisch, heisst es im Reglement. Zum Glück, wie die Hunderten zufriedenen Gäste beweisen.

«Wir sind die einzige funktionierende Demokratie»

Im Rahmen der Schützengemeinde hielt Peter Regli, der von 1991 bis 1999 Chef des Nachrichtendienstes der Schweiz war, die Festrede. «Der Pulverdampf im Ägerital hat sich aufgelöst, aber die Welt ist ein Pulverfass und die Lunte brennt», begann er und beschwor die Schweizer Demokratie. «Wir sind die einzige funktionierende direkte Demokratie der Welt. Sind Sie sich dessen bewusst, meine Damen und Herren!» Regli äusserte sehr deutlich seinen Unmut über Donald Trump und beschwor die Schützengemeinde: «Setzen Sie sich dafür ein, dass die Werte der Schweiz auf in Zukunft erhalten bleiben.» Derweil lagen Hunderte Gewehre und Tausende Schuss Munition unbewacht in und um die Morgartenhütte herum. Die Schützen genossen den Anlass und diskutierten ihre Ergebnisse. Keinem kam es in den Sinn, dass Gewehre auch für etwas anders, als auf eine 300 Meter entfernte Zielscheibe zu schiessen, gebraucht werden könnten.

Ab 18.30 Uhr kamen die rund 150 Chrampfer auf ihre Kosten. Das gesponserte, sogenannte Chrampferessen in der Morgartenhütte war ihr Lohn für die vielen Stunden Arbeit, mit denen sie den reibungslosen Ablauf des Schiessens ermöglichten. «Es war ein tolles Schiessen ohne jegliche Probleme und mit vielen tollen Begegnungen», schwärmte Urs Hürlimann bei seinem Fazit, «ich freu mich bereits auf die Ausgabe 2019.»

105. Morgartenschiessen - Die komplette Ranglisten

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