Totales Feuer- und Feuerwerksverbot im Kanton Zug

Die geringen Niederschläge der letzten Monate und die hohen Temperaturen im Juli führen im Kanton Zug weiterhin zu grosser Trockenheit. Das  absolute Feuerwerksverbot ist im Hinblick auf den Nationalfeiertag vom 1. August von besonderer Relevanz.

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Am 1. August ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten. (Bild: Werner Schelbert)

Am 1. August ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten. (Bild: Werner Schelbert)

Die Böden, die Vegetation, sowie das herumliegende Ast- und Laubmaterial sind nach heissen, sonnigen Wochen ohne namhafte Niederschläge sehr trocken und leicht entflammbar. Somit besteht die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren, Funkenflug eines Grillfeuers oder eines Feuerwerkskörpers Brände entstehen können. Ab sofort gelten deshalb ein Feuerverbot im Freien und damit auch ein Feuerwerksverbot. Dies teilt die Gebäudeversicherung Zug, Abteilung Feuerwehr, mit.

Das Verbot beinhaltet folgende Regelungen:

  • Im ganzen Kanton Zug ist es verboten, im Freien Feuer zu entfachen. Dies gilt für sämtliche Feuerstellen.
  • Es ist verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.
  • Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern jeglicher Art und das Steigenlassen von «Heissluftballonen/Himmelslaternen», ist generell verboten.

Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren mit Gasgrills in Gärten oder auf Balkonen unter Einhaltung besonderer Vorsichtmassnahmen (Sicherheitsabstand einhalten, dauernde Beaufsichtigung, Löschmaterial bereithalten).

Die Vorschriften bleiben bis mindestens Donnerstag, 2. August, bestehen. Anschliessend erfolgen Neubeurteilungen bei veränderter Waldbrandgefahr. (red)