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Totalsperre oder Arbeiten bei laufendem Betrieb

In der Niederlassung Luzern wird pro Jahr auf rund 17 Kilometern der Oberbau erneuert. 47 Kilometer werden gestopft. Die Fahrleitung wird auf rund 130 Kilometern in Schuss gebracht. Bei all diesen Arbeiten stelle sich, so Romeo Zemp, Niederlassungsleiter Luzern, immer wieder die Frage, ob dies unter Betrieb oder mit einer Totalsperre erledigt werden soll. Der Vorteil einer Totalsperre sei, dass dadurch die Kosten gesenkt werden können. Es sei auf solchen Abschnitten möglich, effizienter zu arbeiten als in kurz bemessenen Nachtfenstern. Besser sei es auch für den Kunden, der dann wisse: «Ich muss eine Woche auf den Bus.» Ein Hotspot in der Region Mitte sei der Bahnhof Luzern. Dort treffen Züge aus vier Richtungen zusammen. Für die Zu- und Abfahrten stehen nur gerade zwei Gleise für die Bahnhofeinfahrt zur Verfügung. Das Nadelöhr hat sich im März gezeigt, als ein Triebzug aus den Schienen sprang. Fünf Tage lang ist kein Zug mehr in Luzern eingefahren. Dabei sind 400 Meter Gleis neu verlegt und verschiedene Weichen ersetzt worden. Heikel sei, so Zemp, auch der Streckenabschnitt am Rotsee, wo die wichtige Zufahrt nach Luzern weiterhin nur eingleisig ist. (mo)

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