TOURISMUS: Chinesen und Inder lieben Zug

Die Logiernächte nahmen im letzten Jahr im Kanton wieder zu. Zwei Bevölkerungsgruppen sind neu.

Freddy Trütsch
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Urs Raschle, Geschäftsführer der Zug Tourismus. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Urs Raschle, Geschäftsführer der Zug Tourismus. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wenn Reisegruppen aus China und Indien die Schweiz bereisen, dann heissen ihre Destinationen vor allem Interlaken, Engelberg, Luzern und Zürich. Wenn sie bisher überhaupt etwas von Zug wahrgenommen haben, dann höchstens auf der Durchfahrt auf der Autobahn. Dies hat sich im letzten Jahr geändert.

Und wenn man Urs Raschle, Geschäftsführer von Zug Tourismus, zuhört, dann öffnet sich in diesem Bereich ein Geschäftsfeld, das durchaus zumindest für einen Teil der Zuger Hotellerie weiteres Wachstumspotenzial birgt.

Die Kehrseite der Medaille: Im 2013 blieben Engländer (minus 20 Prozent) und Deutsche (minus 5 Prozent) Zug fern. Die genauen Gründe für diesen Rückgang kennt Urs Raschle nicht. Er kann sich aber auch vorstellen, dass verschiedene Firmen nicht mehr in Zug sind.