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TOURISMUS: Das Marketingkonzept steht

Ägerital-Sattel Tourismus gibt den Kurs für die Vermarktung bekannt. Gefördert werden soll, was das Tal zu bieten hat. Dabei zählt der Verein auf die Kooperation mit dem lokalen Gewerbe.
Carmen Rogenmoser
Für die Region Ägerital-Sattel gibt es nun ein Tourismus-Vermarktungskonzept. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 22. September 2017))

Für die Region Ägerital-Sattel gibt es nun ein Tourismus-Vermarktungskonzept. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 22. September 2017))

Carmen Rogenmoser

carmen.rogenmoser@zugerzeitung.ch

Anfang Jahr wurde er gegründet, und nun folgt ein erster konkreter Schritt: Das Marketingkonzept des Vereins Ägerital-Sattel Tourismus steht. Das teilten die Verantwortlichen diese Woche mit. Fünf Geschäftsfelder möchte das Team rund um Präsident Fridolin Bossard erschliessen: für Seminarbesucher ein attraktives Freizeitprogramm zur Teambildung schnüren; auf die vielfältigen Wassererlebnisse im und auf dem Ägerisee im künftigen Ägeribad aufmerksam machen; Schulkindern und Familien Schweizer Geschichte zum Erleben nahebringen; Familien vermehrt zum Biken, Wandern und Bräteln an den Feuerstellen der Region bewegen und Einsteigern die Wintersportmöglichkeiten im Nollen, auf dem Raten und auf dem Hochstuckli aufzeigen. Geplant sind hier etwa Wintersport-Einstiegskurse in Englisch für Expats. «Es geht dem Ägerital-Sattel Tourismus nicht darum, die Welt neu zu erfinden, sondern unsere landschaftlich qualitätsvolle Region innovativ zu erschliessen, indem bestehende Angebote attraktiv gebündelt werden», erklärt Bossard.

Als Beispiel nennt er Komplettpakete für Schulreisen, die Lehrpersonen angeboten werden, oder eine Generationenroute für Kinder, Eltern und Senioren auf dem Panoramaweg Ägerital. Bei den Bikern wolle man vor allem auf «Genussbiker» setzen, so Bossard. «Wir werden das Gespräch suchen mit dem ortsansässigen Velohandel, um E-Bikes auch zur Vermietung anzubieten, und mit den Gemeinden bezüglich Ladestationen.»

Von Zug über Schwyz bis nach Zürich

Der Verein verstehe sich als Ideenentwickler und Impulsgeber. «Wir suchen den regen Kontakt mit allen touristischen Leistungsanbietern im Gebiet», erklärt Bossard die angedachte Zusammenarbeit. Bereits im Frühsommer dieses Jahres fand ein runder Tisch mit verschiedenen Leistungserbringern in den Gemeinden statt. Im Januar wird der Verein an einer Veranstaltung aufzeigen, was beispielsweise den Besenbeizen, dem Gewerbe und Vereinen geboten werden könnte.

Als Werbemittel werden derzeit die Website www.aegerital-sattel.ch, Facebook und der Prospekt «Panoramaweg Ägerital» genutzt. «Wir planen einen neuen Prospekt unter dem Titel ‹Geschichte erleben›.» Aufgefangen werden etwa die geschichtlichen Ereignisse in Morgarten, das Dufour-Museum, der Bunker Philipsburg in Unterägeri, die Bloodhunt-Stellungen auf dem Gubel oder das Réduit. Als Zielgebiete wurden die Talkessel von Zug und Schwyz, das Knonaueramt, das linke Zürichseeufer und der südliche Teil der Stadt Zürich definiert. Neben Tagestouristen sollen Übernachtungsgäste gefördert werden. «Es gibt hier nicht nur schöne Hotels, sondern auch zahlreiche Ferienwohnungen und Campingplätze.» Es sei aber nicht die Aufgabe des Vereins, die Kapazität zu erweitern, erklärt Bossard. Eher gehe es darum, sich für eine gute Auslastung zu engagieren und dafür zu sorgen, dass die Gäste das Freizeitangebot kennen lernen, und sie dazu bewegen, wiederzukommen.

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