Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Leserbrief

Transparenz in der Politik ist dringend nötig

«Transparenz ist nicht dringendste Sache», Ausgabe vom 21. Juni

Die FDP foutiert sich um die Offenlegung ihrer Wahlkampffinanzen. Für mich ist klar: Offenbar will die Parteileitung nicht, dass publik wird, welche (monetären) Interessen spendabler Lobbys und Konzerne die Partei eigentlich vertritt. Umso mehr braucht Zug eine Alternative, die nicht die Interessen des Grosskapitals, sondern jene der Menschen ins Zentrum stellt.

Marco Knobel, Alternative – die Grünen Baar


Es ist erstaunlich, wie die meisten Zuger Parteien, wenn es um Sachen Transparenz und das Offenlegen von Interessensbindungen geht, um den heissen Brei herumreden. Die einzige Partei, welche ihren Worten auch Taten hat folgen lassen, ist die Alternative-die Grünen Zug. Da können andere Parteien uns schon des Ideenklaus oder der Inkonsequenz beschuldigen. Fakt ist, wir haben unsere Finanzierung und Interessensbindungen offengelegt.

Konradin Franzini, Co-Präsident Junge Alternative Zug, Rotkreuz


Die Alternativen-die Grünen des Kantons Zug (ALG) lancierten mit ihrer Transparenz-Kampagne die Aufforderung an alle anderen Parteien, es ihnen gleich zu tun und das Wahl-Budget und damit die Herkunft der Gelder offenzulegen (siehe «Zuger Zeitung», 19. Juni 2018 «Zuger Alternative starten Transparenz-Kampagne»). Viele Bürgerinnen und Bürger im Kanton Zug stellen sich die Frage, woher das Geld für die teuren Inserate und Plakatierungen stammt. Die ALG machte aus diesem Grund den Anfang.

Nun, mehr als 10 Tage sind seit der Lancierung der Kampagne «Filz gehört in den Haushalt und nicht in die Politik» vergangen. Nichts ist passiert. Keine der Zuger Parteien ist der ALG gefolgt, keine einzige Partei hat bis jetzt ihre Zahlen offen gelegt. In den Kantonen Schwyz und Freiburg kamen Transparenzinitiativen der JUSO durch und müssen jetzt umgesetzt werden.

Alle Zuger Parteien hätten es in der Hand, sich dem Beispiel der ALG anzuschliessen, ohne Zwang, freiwillig. Weil es ein wichtiges Anliegen der Bevölkerung ist.

Esther Haas, Kantonsrätin ALG, Cham

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.