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TRANSPARENZ: Zuger Regierung verdient mit Sitzungen 58'000 Franken

Die Zuger Regierung hat am Montag veröffentlicht, wie viel sie im vergangenen Jahr mit nebenamtlichen Mandaten verdiente. Es waren 58'000 Franken. Behalten dürfen die Regierungsmitglieder die Sitzungsgelder aber nicht. Sie fliessen vollständig in die Staatskasse.
Die Zuger Regierung auf der Seeterrasse des Theater Casinos in Zug. Von links nach rechts: Urs Hürlimann (Vorsteher Baudirektion), Beat Villiger (Vorsteher Sicherheitsdirektion), Stephan Schleiss (Vorsteher Direktion für Bildung und Kultur / Statthalter) , Manuela Weichelt-Picard (Vorsteherin Direktion des Innern, Frau Landammann) , Matthias Michel (Vorsteher Volkswirtschaftsdirektion), Heinz Tännler (Vorsteher Finanzdirektion), Martin Pfister (Vorsteher Gesundheitsdirektion). (Bild: PD (Zug, Dezember 2017))

Die Zuger Regierung auf der Seeterrasse des Theater Casinos in Zug. Von links nach rechts: Urs Hürlimann (Vorsteher Baudirektion), Beat Villiger (Vorsteher Sicherheitsdirektion), Stephan Schleiss (Vorsteher Direktion für Bildung und Kultur / Statthalter) , Manuela Weichelt-Picard (Vorsteherin Direktion des Innern, Frau Landammann) , Matthias Michel (Vorsteher Volkswirtschaftsdirektion), Heinz Tännler (Vorsteher Finanzdirektion), Martin Pfister (Vorsteher Gesundheitsdirektion). (Bild: PD (Zug, Dezember 2017))

Die Regierung setze auf vollständige Transparenz, teilte sie am Montag mit. Deshalb werde jährlich eine Liste publiziert, die Auskunft über den zeitlichen Aufwand und die Entschädigung der einzelnen Mandate gebe.

Ein Blick auf die Liste zeigt, wer im vergangenen Jahr die meisten nebenamtlichen Sitzungen hatte: Finanzdirektor Heinz Tännler (SVP) brachte es auf 157 Halbtage. Davon waren 100 Halbtage für das Eidg. Schwing- und Älplerfest, bei dem Tännler als OK-Präsident amtet.

43'000 Franken für Bankratsposten

Diese Sitzungen hielt er in der Freizeit ab. Andere Sitzungen wie Besprechungen mit der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren oder der Zuger Pensionskasse fanden teilweise während der Arbeitszeit statt.

Die höchsten Nebeneinkünfte verbuchte im vergangenen Jahr Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel (FDP). Für seine Tätigkeit als Bankrat der Zuger Kantonalbank erhielt er rund 43'000 Franken. Dieses Geld fliesst aber - wie die Einkünfte der anderen Regierungsmitglieder auch - vollständig in die Staatskasse.

Seit Januar 2017 gilt im Kanton Zug, dass Honorare aus Tätigkeiten, die ein Regierungsmitglied im Auftrag des Kantons ausübt, vollständig in die Staatskasse fliessen. Sämtliche Nebentätigkeiten müssen zudem mit dem Mandat als Regierungsrat vereinbar sein und werden in einem Register offengelegt. (sda)

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