Leserbrief
Tröstendes bei der Kirche

Zu einer Entdeckung in der Stadt Zug

Drucken
Teilen

Eine Überraschung beim eiligen Gang durch die Stadt: Vor der reformierten Kirche brennt mittags ein Feuer, es gibt eine Suppe, und es ergeben sich Gespräche. Jeden Donnerstag im Februar. Suppe und Brot für alle! Corona macht es in diesen Zeiten schwierig, Menschen zu begegnen, und behindert auch die kirchliche Arbeit. Pfarrer und sozialdiakonische Mitarbeitende gehen auf die Strasse, schaffen Gelegenheiten, innezuhalten, angesprochen zu werden, angeregt weiterzugehen. Leib und Seele brauchen nicht viel, aber genau das.

Um die Kirche hängen farbige, von Kindern beschriebene Gebetsfahnen. Jedes Anliegen ist wichtig. Sie zu lesen, macht aufmerksam. Sie zu teilen, tröstet und stärkt. Gerade in dieser besonderen Zeit.

Hans Ruedi Kilchsperger, Walchwil