Tinu Hofstetter, OK Ägeri on Ice: «Über Schnee hätten wir uns gefreut»

Trotz nicht idealer Wetterlage war auch die sechste Ausgabe von «Ägeri on Ice» in Unterägeri ein Erfolg.

Interview: Carmen Rogenmoser
Hören
Drucken
Teilen
War auch dieses Jahr Treffpunkt: das 450 Quadratmeter grosse Eisfeld beim Birkenwäldli.

War auch dieses Jahr Treffpunkt: das 450 Quadratmeter grosse Eisfeld beim Birkenwäldli.

Bild: Roger Zbinden (Unterägeri, 14. Dezember 2019)

Jeden Tag wird das Chalet-Dörfli im Birkenwäldli in Unterägeri etwas kleiner. Die Abbauarbeiten von «Ägeri on Ice», das vom 22. November bis zum 5. Januar stattgefunden hat, sind in vollem Gang. Auch wenn das Wetter während der letzten Wochen wenig winterlich war, wurden das Eisfeld und insbesondere die Festwirtschaft rege genutzt. Tinu Hofstetter, Leiter der Kommunikation, zieht Bilanz.

Tinu Hofstetter, ist das Organisationskomitee zufrieden mit der diesjährigen Ausführung des Events?

Tinu Hofstetter: Ja, wir sind sehr zufrieden. Einzig über ein bisschen Schnee hätten wir uns noch gefreut. Das hätte den Winterzauber zusätzlich unterstützt.

Wie viele Leute konnte das Eisfeld anlocken?

Das Ägeri on Ice ist und bleibt beliebt bei Jung und Alt. In den 45 Tagen sind gut 30000 Besucherinnen und Besucher zu uns gekommen. Hätte es weniger geregnet, wäre diese Zahl wohl noch höher ausgefallen.

Rund eine Tonne Käsefondue wurde für den Festbetrieb im Vorfeld bestellt. Wurde alles verputzt?

Dank eines tollen letzten Weekends sind wir auf jeden Fall nahe dran. Alle drei lokalen Partner, dazu gehören die Bäckerei Kreuzmühle, die Metzgerei Villiger, und das Käsefachgeschäft Chäsladä in Unterägeri haben praktisch täglich nachgeliefert. So wurde neben Käsefondue auch sehr viel Fleischfondue gegessen.

Das Wetter spielte in diesem Jahr nicht wirklich mit. Oft war es warm und föhnig. Konnte das Eisfeld trotzdem immer genutzt werden?

Wir haben aus der Vergangenheit gelernt und die Infrastruktur, so gut es ging, wetterfest aufgebaut. Das Eisfeld war manchmal etwas nasser als gewohnt, wir mussten es aber nie sperren oder früher schliessen.

Haben Sie ein persönliches Highlight von der diesjährigen Ausgabe?

Ein einzelnes Highlight herauszupicken ist schwierig, da man ansonsten den vielen nichterwähnten positiven Erlebnissen nicht gerecht werden würde. Sicherlich zu erwähnen gilt es die vielen glücklichen Besucherinnen und Besucher, welche oft auch noch ein zweites oder drittes Mal kamen. So hatten wir auch sehr wenige negative Reaktionen, ebenfalls in den sozialen Medien. Ganz toll war auch die Stimmung im Organisationsteam, bei welchem alle am gleichen Strick zogen und so ein erfolgreiches Ägeri on Ice auf die Beine stellten. Dieser Erfolg gehört dem ganzen Team, den Sponsoren und dem lokalen Gewerbe, das uns so tatkräftig unterstützt hat.

Wie lange dauern die Abbau- und Aufräumarbeiten?

Während für den Aufbau mit all den liebevollen Details rund 1300 Stunden investiert wurden, geht es beim Abbau um einiges schneller. Wir rechnen mit rund 400 bis 500 Stunden. Dies bedeutet, dass wir je nach Wetter nächste Woche am Donnerstag mit den ganzen Arbeiten fertig sind.

Wird das Ägeri on Ice auch im nächsten Jahr stattfinden?

Wir haben drei Jahre gebraucht, um an die tolle Arbeit der Gründer anzuknüpfen, jetzt geht es erst richtig los. Am Freitag, 20. November 2020, um 18 Uhr, öffnen wir bereits zum siebten Mal das Eisfeld – natürlich vorausgesetzt, dass unsere Partner, Sponsoren und die Gemeinden uns wieder unterstützen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie online unter: www.aegeri-on-ice.ch