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Überzeugende Zuger Teams

In der interregionalen und regionalen 2. Liga blicken der FC Ägeri respektive der FC Rotkreuz und Cham II auf die erste Saisonhälfte zurück. In der nächsten Spielzeit könnte es gar zu oberklassigen Derbys kommen.
Martin Mühlebach

Dragoljub Salatic, der den FC Ägeri im vergangenen Sommer in die 2. Liga interregional führte, betont: «Es ist für unseren Verein nicht einfach, gute auswärtige Spieler verpflichten zu können. Während viele andere Teams in unserer Gruppe ehemalige Erstliga-Akteure und Nachwuchsleute aus U-Teams in ihren Reihen haben, kommen unsere Spieler praktisch ausnahmslos aus dem Breitensport.»

Es freue ihn, so Salatic, dass seine Protagonisten eine gute Einstellung hätten und mit viel Leidenschaft agieren würden. Mit 13 Punkten aus ebenso vielen Spielen müsste man zufrieden sein. Oder doch nicht ganz? Der ehrgeizige Ägeri-Trainer sagt nämlich: «Wir haben gegen die in der Tabelle gut platzierte Teams regelmässig gepunktet, während wir aus den Partien gegen die drei Tabellenletzten nur ein einziges Unentschieden errangen. Das zeigt, dass wir eigentlich mehr Punkte auf unserem Konto haben könnten, ja müssten.» Anzumerken ist, dass Dragoljub Salatic selbst infolge Verletzung in sechs Partien nicht aktiv mittun konnte. Das fiel ins Gewicht: Ägeri mit oder ohne ihn ist fast wie Tag und Nacht.

Rotkreuz legte einen Blitzstart hin

Der im vergangenen Sommer erstmals in seiner Geschichte in die 2. Liga aufgestiegene FC Rotkreuz legte einen Blitzstart ein. Die mit einigen jungen und mehreren erfahrenen Spielern zusammengesetzte Elf des Trainergespanns Roger Mathis/Enzo Palatucci grüsste schon bald von der Tabellenspitze, ehe Emmenbrücke aufdrehte und Rotkreuz um vier Punkte distanzierte. Im letzten Vorrundenspiel, das im heimischen Sportpark gegen den Tabellenzehnten Littau mit 0:1 verloren ging, zeigte sich, wie wichtig die Routiniers für das Team sind. Dazu sagt der Vereinspräsident Claudio Carbone: «Gegen Littau mussten wir infolge gravierender Verletzung auf mehrere Stammspieler verzichten. Wir erarbeiteten uns trotzdem viele hochkarätige Torchancen, die wir aber nicht zu nutzen vermochten. Da zeigte sich, dass unsere Ersatzspieler noch nicht so weit sind, dass sie unsere Leistungsträger vollwertig ersetzen können.»

Dass der FC Rotkreuz die Winterpause im zweiten Tabellenrang liegend antreten könne, zeuge von einer insgesamt hervorragenden Teamleistung. Das Ziel sei es nun, diesen Platz bis zum Saisonende zu halten – oder, wenn alles optimal laufe – den Leader Emmenbrücke gar noch zu überholen.

Pascal Nussbaumer, der Trainer von Cham II, sagt: «Ich bin sehr zufrieden, dass wir die Winterpause im dritten Tabellenrang liegend antreten. Wenn mir jemand diese Platzierung vor dem Saisonstart angeboten hätte, hätte ich sofort unterschrieben.» Nussbaumer weist darauf hin, dass seine Elf aus wenigen erfahrenen und vielen jungen Spielern bestehe, die enorme Fortschritte gemacht hätten. Seine Mannschaft habe ihre Gegner praktisch immer dominiert, eine noch bessere Punkteausbeute wäre durchaus möglich gewesen.

Wenn es seinem Team gelänge, an Stabilität und Kaltblütigkeit zusetzen, bestehe durchaus die Möglichkeit, Emmenbrücke und Rotkreuz noch auf die Pelle rücken zu können. Ob dies gelingen wird, wird sich im Frühling schon früh zeigen: Cham II wird in den ersten beiden Partien gegen die Spitzenteams antreten.

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