ÜBERTRETUNGSSTRAFGESETZ: Positive Resultate im Kampf gegen Littering

Dank der Schaffung eines neuen Gesetzes können die Zuger Behörden einfacher gegen Littering und Ruhestörung vorgehen. In den ersten drei Monaten seit Inkrafttreten wurden schon 218 Personen gebüsst.

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Früh am Samstagmorgen nach einer warmen Nacht im Mai 2011. Ein Mitarbeiter des Werkhofs macht auf der Rössliwiese Ordnung. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Früh am Samstagmorgen nach einer warmen Nacht im Mai 2011. Ein Mitarbeiter des Werkhofs macht auf der Rössliwiese Ordnung. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Freitag in einer Mitteilung schreiben, wurden in den ersten drei Monaten nach Inkrafttreten des Übertretungsstrafgesetzes 70 Prozent der insgesamt 218 Ordnungsbussen wegen Verunreinigung und Ruhestörung ausgestellt.

Zwischen Oktober und Dezember 2013 wurde mit Abstand das Wegwerfen von Kleinabfällen am häufigsten geahndet: 97 Strafzettel wegen Litterings verteilten Angehörige der Zuger Polizei in den ersten drei Monaten. An zweiter Stelle folgt das Verrichten der Notdurft ausserhalb sanitärer Anlagen (36 Bussen) und an dritter Stelle die Nachtruhestörung (20).

Vereinfachtes Verfahren

Auch wenn noch keine Erfahrungswerte von lauen Sommernächten vorliegen würden, zieht die Zuger Polizei dennoch eine positive Zwischenbilanz. Dank der vereinfachten Form der Strafverfolgung im Ordnungsbussenverfahren hätte man in den vergangenen drei Monaten gezielt einen wichtigen Beitrag zu mehr Ruhe und Ordnung leisten können.

pd/kst