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Umbau des Chamer Ausbildungszentrums Schönau: Zufrieden trotz Sparübung

Das Ausbildungszentrum Schönau soll in rund anderthalb Jahren wieder fit für 30 bis 40 Jahre 
sein. Dies dank der Sanierung des bestehenden Gebäudes sowie einem Neubau, bei dem viel gespart worden ist.
Charly Keiser
Die Regierungsräte Beat Villiger (links) und Urs Hürlimann hauen für den «Spatenschlag» in der Schönau tüchtig drauf.(Bild: Stefan Kaiser (Cham, 31. Oktober 2018))

Die Regierungsräte Beat Villiger (links) und Urs Hürlimann hauen für den «Spatenschlag» in der Schönau tüchtig drauf.


(Bild: Stefan Kaiser (Cham, 31. Oktober 2018))

Am Mittwochnachmittag erfolgte in der Schönau in Cham der Spatenstich – oder besser gesagt der Spatenschlag für die Sanierung des in die Jahre gekommenen kantonalen Ausbildungszentrums Schönau. Sicherheitsdirektor Beat Villiger und Baudirektor Urs Hürlimann mussten – oder durften – dafür so richtig zum Schlag ausholen und dabei einen Teil des Gemäuers zerstören, das weichen muss.

Ursprünglich wollte die Regierung 15,45 Millionen Franken in die Auffrischung und den Ausbau der «Schönau» investieren. Doch die Kommission für Hochbau schickte das Geschäft an die Baudirektion zurück. Daniel Abt (FDP/Baar) verlangte eine Reduktion auf 10 Millionen Franken, wie er beim Spatenstich verriet. Seine Kollegen waren aber gnädiger: Und so resultierte letztendlich eine einstimmige Einsparung von 2,6 Millionen. Der Kantonsrat bewilligte im Oktober 2017 den Mehrwertsteuer-bereinigten Kredit von 12,822 Millionen Franken.

Nötiges und Angemessenes

Die Sanierung und der Ausbau der «Schönau» ist ein Lehrstück, wie auf Wünschbares und Optimales aufgrund des fehlenden Geldes verzichtet werden muss. Denn ursprünglich war geplant, die neue Halle für Material und Fahrzeuge in den Hang zu bauen. Dies hätte zu einem grösseren Platz vor der Halle geführt. Dank dem frei stehenden Bau können nun aber rund 2 Millionen Franken gespart werden – oder werden nicht ausgegeben, wie Kantonsbaumeister Urs Kamber erklärte.

Das restliche Geld wird bei der Sanierung des Altbaus gespart. Ein Neubau hätte 20 Prozent mehr gekostet, weshalb darauf verzichtet wurde. Baudirektor Hürlimann kommentierte die Kürzungen bei seiner kleinen Ansprache so: «Aus diesen Gründen haben wir die baulichen Eingriffe im Innern auf das Nötige und Angemessene beschränkt.»

Anlage soll möglichst gut ausgelastet sein

Sicherheitsdirektor Villiger wies darauf hin, dass sich der Zivilschutz dank den Ersatzbeiträgen mit 6 Millionen Franken an den Kosten beteilige, alle Verträge abgeschlossen seien und alle Bewilligungen vorlägen. «Jetzt geht es los», sagte er und fügte an: «Nach der Sanierung werden wir wieder ein Raumangebot haben, das den Erfordernissen entspricht.» Es sei der Sicherheitsdirektion ein Anliegen, dass die Anlage möglichst gut ausgelastet sei, ergänzte Villiger. Dies werde auch dank Vereinbarungen mit andern Kantonen erreicht, die die Schönau gegen Bezahlung nutzen könnten.

Der Kanton habe die Anlage 2006 vom Bund übernommen, schaute Kantonsbaumeister Kamber zurück und ab 2012 sei der Anpassungs- und Sanierungsbedarf konkret geworden. Dank der Sanierung des Gebäudes und der Nutzung der heute vorhandenen Durchsprünge sowie dem Neubau der Magazinhalle sei genug Platz vorhanden, damit die Anlage «wieder fit für 30 bis 40 Jahre» sei. Bereits saniert ist das Untergeschoss mit der Zivilschutzanlage. «Diese Kosten wurden zum grössten Teil vom Bund bezahlt.»

Ein neuer Lift im Eingangsbereich verbindet künftig das Erd- und Obergeschoss, in dem die Böden neu aufgebaut werden. Im Gastronomiebereich hat es künftig mehr Platz für Gäste und wird eine neue Küchenanlage eingebaut. Die neue Halle ist ein eingeschossiger Leichtbau in Stahlbauweise. Er umfasst eine Garage und eine frostsichere Werkstatt für periodische Wartungsarbeiten. Die bestehenden Frei- und Parkplatzflächen werden erhalten und wo nötig ausgebessert.

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