UMFAHRUNG UNTERÄGERI: Gemeinderat diskutiert Tunnel-Entscheid

Die Gemeinde Unterägeri soll mit einem Tunnel umfahren werden. Ob mit einem kurzen oder langen ist noch nicht klar.

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Die Kreuzung Gotthardstrasse Baarerstrasse wird als eine der möglichen Zufahrten zum Stadttunnel geprüft. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ))

Die Kreuzung Gotthardstrasse Baarerstrasse wird als eine der möglichen Zufahrten zum Stadttunnel geprüft. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ))

Am 8. Mai 2008 entschied sich der Zuger Kantonsrat bei der Richtplananpassung für eine kurze Variante des Tunnels (Westportal im Gebiet Euw, Ostportal beim Seeende am Dorf). Doch Gegnerstimmen werden laut.

Kantonsrat Franz Peter Iten (CVP, Unterägeri) ist einer der Kontrahenten dieses kurzen Tunnels. Immer mehr Einwohner schliessen sich seiner Meinung an. Iten: «Es fand ein Umdenken statt. Immer mehr Leute sind überzeugt, dass eine Tunneleinfahrt im Bereich westlich der Spinnerei oder bei der Liegenschaft Nussbaumer – die Variante Neuägeri – für Unterägeri vorteilhafter wäre.»

Da der Unterägerer Gemeinderat die Umfahrung nochmalls diskutieren wolle, verlangen Franz Peter Iten und die Mitunterzeichner seiner Motion vom Regierungsrat, dass er einen Variantenvergleich «Spinnerei» und «Neuägeri» macht und den Richtplan allenfalls anpasst.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.