Umstrittener Kampfsport schlägt ein

Auch im Kanton Zug wird jetzt mit Füssen und Fäusten gekämpft. Das finden nicht alle richtig.

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Sie wollen nur spielen: Yogaka-Betreiber Rafael Perlungher (links) und Profikämpfer Peter Mettler. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Sie wollen nur spielen: Yogaka-Betreiber Rafael Perlungher (links) und Profikämpfer Peter Mettler. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

In Rotkreuz öffnet ein neues Trainingscenter. Betreiber Rafael Perlungher – er führt bereits in Kriens ein ähnliches Gym – bietet Ausbildung und Training in den Kampfsportarten Jiu-Jitsu, Grappling, Boxen, Ringen und Muay Thai an. Dazu kommt noch die Möglichkeit, Mixed Martial Arts (MMA) «unter professionellen Bedingungen» zu trainieren. Diese Kampfsportart ist äusserst umstritten. Sportmediziner René Zenhäuser von der Privatklinikgruppe Hirslanden fragt sich, ob es sich dabei überhaupt um Sport handelt. So kommt es, dass sich der Betreiber bereits in der Defensive sieht, obwohl das Center noch nicht einmal ganz fertiggestellt ist.

Man könnte also annehmen, bei MMA komme es öfters zu schwer wiegenden Verletzungen. Doch Perlungher, der seit 37 Jahren verschiedene Kampfsportarten ausübt, widerspricht: «In der Schweiz betreiben wir den Sport seit sechs Jahren – wir hatten noch keine einzige schwere Verletzung.

Jonathan Furrer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.