UMWELT: Ausgezeichnet in der Energie

Mit dem Label Energiestadt können die Zuger Gemeinden nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen. Trotzdem sind noch nicht alle dabei.

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Das Chamer Schulhaus Dorfmatt wurde nach dem Minergiestandard gebaut.
Stefan Kaiser/Neue ZZ

Das Chamer Schulhaus Dorfmatt wurde nach dem Minergiestandard gebaut. Stefan Kaiser/Neue ZZ

Zug hat es, Cham, Baar, Unterägeri, Hünenberg und Steinhausen auch: das Label Energiestadt. Das Label ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige Energiepolitik umsetzen. Energiestädte bekennen sich zur Förderung erneuerbare Energien, umweltverträglicher Mobilität und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Das Label können Gemeinde bekommen, die mindestens 50 Prozent der vorgegebenen Massnahmen umsetzen.

Baar informiert

Doch erst sechs der elf Zuger Gemeinden sind dabei, obwohl sich eine Gemeinde mit dem Label nicht nur ein besseres Image erarbeiten, sondern auch eine ganze Menge Geld sparen kann. Das bestätigt Walter Ineichen, Bauchef von Baar: «Als zertifizierte Energiestadt haben wir beim Neubau des Schulhauses Dorfmatt den Minergiestandard vorgegeben. Die niedrigen Heizkosten wirken sich langfristig positiv auf das Gemeindebudget aus.»

Die Hintergünde und Gründe, was weshalb andere noch nicht zertifiziert sind und wie die Baudirektion diese noch heuer überzeugen will, lesen Sie in der Neuen ZZ vom Samstag, 5. Januar.

Nelly Keune