«Umwelt-Botschafter» klären Güselsünder auf

In den nächsten Tagen streifen «Umwelt-Botschafter» durch die Stadt Zug. Gross ist das Litteringproblem an Wochenenden entlang der Seepromenade.

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Wie in Zürich sind in diesen Tagen Umwelt-Botschaft in Zug unterwegs. (Bild: Photopress / Patrick B. Kraemer)

Wie in Zürich sind in diesen Tagen Umwelt-Botschaft in Zug unterwegs. (Bild: Photopress / Patrick B. Kraemer)

Auf ihrer Tour durch die Schweiz weilen die Botschafter der IG saubere Umwelt am 27./28. Juli und 3./4. August in der Stadt Zug. Bei Schönwetter sind sie mit ihren Recyclingmobilen an Littering Hot Spots in der Alt- und Neustadt unterwegs und setzen sich für saubere Plätze, Strassen und Promenaden ein. Erkennbar sind sie an der weissen Kleidung und ihren Recycling-Mobilen. «Bei unseren Aufklärungen sprechen wir die Leute auf eine humorvolle, lockere Art und ohne Zeigefinger persönlich an», erzählt Urs Freuler, Leiter der Umwelt-Botschafter. «Meist reagieren die Angesprochenen einsichtig und wollen sich bessern, denn viele stören sich selber am herumliegenden Abfall.»

Rund 50 IG-Mitarbeiter stehen in der ganzen Schweiz im Einsatz. «Wir freuen uns, dass die Botschafter trotz der hohen Nachfrage auch in der Stadt Zug aktiv sind», so Stadtrat Andreas Bossard in einer Mitteilung der Stadt Zug.

Bereits im Juni hat die Stadt Zug mit einer Abfall-Liegenlass-Aktion und einem Massnahmenkatalog auf die Abfallproblematik aufmerksam gemacht. Eine Arbeitsgruppe hat die heutige Belastung durch Littering im öffentlichen Raum untersucht. Besonders gross ist das Litteringproblem an Wochenenden entlang der Seepromenade. Ein breiter Katalog von Massnahmen soll nun helfen, die Problematik zu entschärfen. 

pd/rem