UMWELTKATASTROPHE: Ölpest: Zuger Firma zeigt sich schockiert

Die Ölpest im Golf von Mexiko nimmt immer schlimmere Ausmasse an. Und für US-Präsident Obama könnte sie ein Nachspiel haben. Eine Zuger Firma hat die betroffene Plattform gebaut.

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Die USA stehen vor einer Umweltkatastrophe. Zehn Tage nach der Explosion der Bohrinsel «Deepwater Horizon» hat das Öl die Küsten des US-Bundesstaates Louisiana erreicht. Damit sind alle Bemühungen, den Ölteppich einzudämmen, gescheitert.

Bei der Zuger Firma Transocean, die im Auftrag des Erdölkonzerns BP die Plattform im Golf von Mexiko gebaut hat, ist man schockiert. «Wir waren noch nie mit einem Unglück in diesem Ausmass konfrontiert», sagt Sprecher Guy Cantwell gegenüber der Neuen Zuger Zeitung. Doch mit Haftungsfragen will sich das Unternehmen derzeit nicht befassen: «Für uns steht die Bewältigung der Katastrophe im Vordergrund.»

Barack Obama in Bedrängnis
Den USA droht nicht nur eine Umweltkatastrophe, sondern auch ein politisches Desaster. Erst vergangenen Monat hatte US-Präsident Obama eine Kehrtwende in der Energiepolitik vorgenommen und angekündigt, Ölbohrungen vor der Atlantikküste zu genehmigen. Dies wird ihm nun zum Verhängnis. Die «Deepwater Horizon» explodierte am 20. April 64 Kilometer vor der Küste. Dabei kamen vermutlich elf Arbeiter ums Leben.

bu.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.