Umweltorganisationen bekämpfen Bauprojekt

Vier Umweltorganisationen setzen sich gegen den Bau des Ausbildungszentrums der Novartis ein. Risch sei der falsche Ort für das Bebauungs-Projekt..

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Novartis plant Ausbildungszentrum in Zug. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Novartis plant Ausbildungszentrum in Zug. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Die Zuger Sektionen von Pro Natura, WWF und Heimatschutz sowie die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz äussern sich negativ zur Einzonung und zum Bebauungsplan für das Ausbildungszentrum der Novartis in Risch. Am Standort Aabach widerspreche das Ausbildungszentrum wichtigen Grundsätzen der Raumplanung und des Landschaftsschutzes, schreiben die Umweltorganisationen in einer Mitteilung.

Die Organisationen begründen ihre Aussagen unter anderem damit, dass der geplante Standort des Ausbildungszentrums im nationalen Landschaftsschutzgebiet Zugersee liegt. Solche Gebiete sollten nicht für Bauprojekte von privaten Unternehmen wie der Norvartis genutzt werden, heisst es in der Mitteilung. Zudem gebe es im Zuger Richtplan genügend andere Standorte, die für den Bau in Frage kämen und das ökologisch sensible Seeufer nicht beeinträchtigen würden. «Da bereits zu viele Kultur- und Naturlandschaften verschwunden sind, werden sich die Umweltorganisationen für die Freihaltung des Zugerseeufers in Risch einsetzen», heisst es weiter.

Die Zuger Baudirektion hat das Ausbildungszentrum der Novartis am Aabach vergangene Woche als bewilligungsfähig eingestuft.

sab