UMWELTSCHUTZ: Der Zugersee soll deutlich sauberer werden

Der Kanton will die Reinigung des Gewässers vorantreiben. Und setzt dabei auf die Hilfe der Bauern.

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Wasserproben im Zugersee vom Sommer. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ).

Wasserproben im Zugersee vom Sommer. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ).

«Der Patient ist noch immer krank», so lautet die nüchterne Bilanz von Rainer Kistler, dem Leiter des kantonalen Umweltamts, zur Sauberkeit des Zugersees. Zwar hat das heimische Gewässer in den vergangenen 30 Jahren grosse Fortschritte bei der Verringerung des Phosphorgehalts gemacht – 15 Tonnen pro Jahr wurden abgebaut. Doch der Kanton will die Phosphorkonzentration im Zugersee in den nächsten Jahren weiter drosseln – der angestrebte Idealwert liegt bei 40 Milligramm pro Liter Wasser.

Zu viel Phosphor führt dazu, dass Seen verkrauten und veralgen. Die chemische Substanz gelangt vor allem durch kommunale Abwässer und durch Abschwemmungen aus intensiv gedüngten Flächen ins Wasser. Die Phosphorkonzentration des Zugersees liegt derzeit bei rund 90 Milligramm pro Liter.

Weniger Gülle auf die Wiesen
Deshalb beabsichtigt der Kanton Zug zusammen mit dem Bundeslandwirtschaftamt und dem Bundesamt für Umweltschutz, endlich die Phosphormengen im Boden weiter zu reduzieren.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.