Leserbrief
Und nun sind die Jungen dran

Zur Impfung gegen das Coronavirus

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Um es vorwegzunehmen: Die offizielle BAG-Statistik «Todesfälle nach Altersklasse, Woche und Kanton» zeigt auf, dass im «Coronajahr» 2020 in der Schweiz in den Altersgruppen der 0- bis 64-Jährigen weniger Leute gestorben sind als im «Grippejahr 2015». Eine Übersterblichkeit im letzten Jahr war allein in den Altersklassen ab 65 auszumachen, wobei der überwiegende Teil der Verstorbenen über 80 Jahre alt war. Wenn man diese Zahlen anschaut, kann man noch verstehen, dass auf die ältere Generation grosser Druck ausgeübt wurde, sich impfen zu lassen.

Nun aber werden auch die Jungen zum Zielpublikum für den Piks. Mit Schreckensbildern und Schreckensszenarien aus aller Herren Länder will man die Jungen beeinflussen und an ihr Gewissen appellieren, sich diesen – noch nicht vollständig erforschten – Impfstoff unter die Haut jagen zu lassen. Wir fragen uns, wer die Verantwortung für solches Tun trägt. Diese Angst- und Panikmache hat ihren Preis. Gemäss Aussagen von Marco Caimi nehmen die Fälle von Jugendlichen zu, die wegen Suizidversuchen im Spital behandelt werden oder sogar daran sterben. Diese Zahl war im Jahr 2020 doppelt so hoch wie im Jahr 2019. Nach dem ersten Quartal 2021 sind wir leider bereits bei der Anzahl gefährdeter Jugendlichen vom ganzen Jahr 2019 angelangt. Das sind alarmierende Zahlen und sie hätten es verdient, auch einmal erwähnt zu werden. Die psychiatrischen Kliniken sind übervoll und die Personen mit Berufen im Bereich Psychiatrie sind überlastet. Leider wird darüber in den staatlichen Medien wenig berichtet.

Bruno und Monica Fabbri, Zug