Leserbrief

Und plötzlich sind Millionen da

«Stadt schafft Hilfsfonds für das Gewerbe», Ausgabe vom 7. April

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Die Stadt Zug wurde von einer Geldschwemme überrascht, wie der Stadtrat mitteilt. Plötzlich sind Millionen da und der Stadtrat weiss fast nicht, wohin damit. Ein Grossteil des Ertragsüberschusses stammt bekanntermassen von den höheren Einnahmen aus Steuern von Privatpersonen. Darunter sind unzählige berufstätige Eltern, die vor allem eins brauchen: einen sicheren Platz für ihre Kinder im Mittagstisch oder in der Freizeitbetreuung der Stadtschulen. Darum appellieren wir als Elternvertretung, dass das Geld nicht nur in die langfristig geplanten Schulbauten investiert wird, sondern umgehend die Kapazitäten des Mittagstisches und der Freizeitbetreuung ausgebaut werden.

Damit die Eltern, die im Moment gerade Homeoffice, Homeschooling und Rundumbetreuung leisten, nach den Sommerferien wieder einem geregelten Arbeitsleben nachgehen können.

Und nicht wieder jonglieren und improvisieren müssen, weil ihre Kinder keinen Platz in der schulergänzenden Betreuung gefunden haben.

Marilena Amato Mengis, ELG Herti, Zug