Unfall in Zug: Ein Sekundenschlaf war schuld

Ein Mann verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte in ein am Rotlicht stehendes Fahrzeug. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital eingeliefert.

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Der Unfall ereignete sich bei der Verzweigung Chamer-/Aabachstrasse. (Bild: Zuger Polizei)

Der Unfall ereignete sich bei der Verzweigung Chamer-/Aabachstrasse. (Bild: Zuger Polizei)

Am Mittwoch, 23. Januar, gegen 15.15 Uhr, kam es auf der Chamerstrasse in Zug zu einer Auffahrkollision. Ein Autolenker, der von Cham kommend Richtung Innenstadt fuhr, verlor kurz vor der Verzweigung Chamer-/Aabachstrasse die Kontrolle über sein Auto und prallte in das Heck einer 43-jährigen Autolenkerin, die an der Lichtsignalanlage stand, um nach links in die Aabachstrasse einzubiegen, informiert die Medienstelle der Zuger Strafverfolgungsbehörden.

Bei der Kollision wurden die beiden Fahrzeuglenkenden verletzt und zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. Der Sachschaden beträgt rund 20000 Franken. Der Unfallverursacher gab an, einen Sekundenschlaf gehabt zu haben und sich nicht mehr an den Unfall erinnern zu können.

Die Fahrzeuglenkenden wurden nach der Kollision zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. (Bild: Zuger Polizei)

Die Fahrzeuglenkenden wurden nach der Kollision zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. (Bild: Zuger Polizei)

Dem 49-Jährigen wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen. Weil die Fahrbahnen durch den Unfall blockiert waren, kam es auf der Chamerstrasse zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, eines privaten Abschleppunternehmens sowie der Zuger Polizei. (mua/pd)