UNFALLSTATISTIK: 8 Leute liessen auf Zugs Strassen ihr Leben

Die Verkehrssicherheit und -ordnung konnte im Kanton Zug der Polizei zufolge im vergangenen Jahr gehalten werden. Bei 826 Unfällen kamen 409 Personen zu Schaden.

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Einer der Unfälle mit tödlichem Ausgang: Im März ist eine 77-jährige Frau in ihrem Auto im Ägerisee ertrunken. (Bild Zuger Polizei)

Einer der Unfälle mit tödlichem Ausgang: Im März ist eine 77-jährige Frau in ihrem Auto im Ägerisee ertrunken. (Bild Zuger Polizei)

Im vergangenen Jahr registrierte die Zuger Polizei 826 Unfälle, bei denen 8 Menschen ihr Leben verloren, wie es in einem Communiqué heisst. 403 Personen wurden leicht oder schwer verletzt. In Anbetracht der stetig wachsenden Bevölkerung und der steigenden Anzahl eingelöster Fahrzeuge ist die Zahl der Unfälle und Verletzten tiefer als im langjährigen Durchschnitt. Vor allem die Zahl der Schwerverletzten ist stark zurückgegangen.

Meiste Unfallfahrer 18- bis 23-jährig
Im Vergleich zu den Vorjahren haben die Unfälle innerorts (63% der Unfälle) zugenommen. Dafür liegt die Zahl der Unfälle ausserorts (25%) und auf der Autobahn (12%) auf dem tiefsten Stand im 10-Jahresvergleich. Hauptunfallursachen bleiben, wie in den Jahren zuvor, Vortrittsmissachtungen (27%), zu nahes Auffahren (21%) und die Geschwindigkeit (15%). Am meisten Unfälle verursachten Männer in den Alterskategorien 18 bis 23 Jahren und 36 bis 41 Jahren.

300'000 Franken mehr Busseneinnahmen
Obwohl die Zuger Polizei im Vergleich zum Vorjahr rund 17 Stunden weniger für Geschwindigkeitsmessungen aufwendete, mussten rund 10% mehr Ordnungsbussen ausgestellt werden. Der Gesamtertrag aller Ordnungsbussen beträgt rund 4,1 Millionen Franken. Dies sind knapp 300'000 Franken mehr als im Vorjahr (2007). Die hohe Zahl von angetrunkenen Fahrzeuglenkenden sank im Vergleich zur Vorjahresperiode. Eine leider nach wie vor hohe Beliebtheit geniesst das Telefonieren ohne Freisprechanlage (726 Ordnungsbussen).

scd