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Ungenau und abschlussschwach - SC Cham verliert 0:1

Der SC Cham liefert gegen YF Juventus Zürich eine bedenklich schwache Mannschaftsleistung ab. Die defensiv kompakt stehenden Gäste gewinnen verdient mit 1:0.
Martin Mühlebach
Hatte Ladehemmungen wie viele seiner Mitspieler auch: Cham-Stürmer Célien Wicht. (Bild: Werner Schelbert, 19. September 2018)

Hatte Ladehemmungen wie viele seiner Mitspieler auch: Cham-Stürmer Célien Wicht. (Bild: Werner Schelbert, 19. September 2018)

Es war schon früh zu erkennen, dass sich der Tabellensechste, der SC Cham, im Promotion-League-Spiel gegen den Tabellenvorletzten YF Juventus Zürich schwertun wird. Die überaus nervös wirkenden Zuger starteten äusserst nervös. Sie leisteten sich haarsträubende Fehlpässe, die schon früh hätten ins Auge gehen können. So musste in der 18. Spielminute Keeper Marco Peterhans sein ganzes Können aufbieten, um den durchgebrochenen ehemaligen Chamer Marco Trachsel im letzten Moment zu stoppen.

Diese erfolgreiche Tat ihres Schlussmannes schien die bisher lethargisch wirkenden Zuger zu wecken. Die Chamer setzten zwischen der 20. und der 30. Spielminute zu einem Sturmlauf an. Doch Célien Wicht (22.), Rafhinha Domingues (24.) und Dejan Jakovljevic (30.) vermochten ihre Einschusschancen nicht zu nutzen. Die Strafe folgte nur vier Zeigerumdrehungen später: Prado Atila Araujo, der ehemalige Chamer Innenverteidiger, wuchtete den Ball per Kopf in die Maschen. YF Juventus führte 1:0. Kurz vor der Halbzeitpause boten sich den Einheimischen nochmals zwei Tormöglichkeiten – aber erneut ohne Erfolg. Zuerst wehrte der Zürcher Verteidiger Nedim Sacirovic auf der Torlinie stehend ab (43.), während Célien Wicht den Ball zwei Minuten später aus aussichtsreichster Position über die Querlatte drosch.

«Niemand übernahm Verantwortung»

Wer nach dem Seitenwechsel ein besseres Spiel der Zuger erwartet hatte, wurde auch in den zweiten 45 Minuten bitter enttäuscht. Die Mannen von Trainer Jörg Portmann stürmten zwar ungestüm auf das Gästetor zu, aber sie spielten weiterhin zu ungenau, um die solid stehende Defensive der Zürcher knacken zu können. So schaukelte YF Juventus den verdienten 1:0-Sieg mühelos über die Zeit. Der völlig niedergeschlagene Chamer Trainer übte schonungslos Kritik an seinem Team. «Wir traten nicht als homogene Einheit auf, niemand übernahm Verantwortung. Uns fehlte der unbedingte Siegeswille», analysierte der Chamer Trainer glasklar. Portmanns Assistent Dominic Bader konstatierte: «Unsere Mannschaft hatte vorab in der ersten Halbzeit einige gute Torchancen, aber es mangelte an der Entschlossenheit, den Ball im gegnerischen Tor versenken zu wollen.»

Salvatore Andracchio, der Trainer der Zürcher, befand zu Recht: «Wir haben solidarisch gekämpft und einen verdienten Arbeitssieg errungen. Cham spielte zu ungenau, um unsere solid stehende Abwehr zu überlisten.» Kritisch befand er: «Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden, aber es ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Wir haben die Kontermöglichkeiten, die wir in der zweiten Halbzeit vorfanden, zu fahrlässig ausgelassen.

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