Unihockey: Auch beim dritten Anlauf gibt es für die Zugerinnen nichts zu feiern

Die Frauenmannschaft von Zug United unterlag Wizards Bern Burgdorf mit 3:9.

Samira Inglin
Drucken
Teilen
Weronika Noga von Zug United (links) zeigt Einsatz gegen Berns Martina Buri.

Weronika Noga von Zug United (links) zeigt Einsatz gegen Berns Martina Buri.

Bild: Stefan Kaiser (Zug, 8. Februar 2020)

Wie schon öfters in dieser Saison sah die Zuger Equipe bereits kurz nach Spielbeginn einem Rückstand entgegen. Burgdorfs Topskorerin Wyss eröffnete bereits nach 93 Sekunden mit einem präzisen Schuss das Skore. In der 11. Minute agierte wiederum Wyss als Passgeberin und bediente Teamkollegin Cina optimal, sodass diese nur noch einschieben musste. Zug übte im Anschluss mehr Druck auf die Gäste aus und Sandra Kuster konnte eine Zuger Druckphase mit dem Anschlusstreffer in der 13. Minute vollenden.

Bei der Zuteilung in der Defensive haperte es weiterhin und so kam nach einem Freistoss in der Ecke Hanimann frei zum Schuss. Die Bernerin stellte den Zweitorevorsprung wieder her. Den Schlusspunkt des torreichen Drittels setzte Zugs Kistler, die mit einem herrlichen Schuss ins Lattenkreuz ihre Farben mit einem 3:2 Rückstand in die Pause gehen liess.

Defensive instabil – Spiel verloren

Das zweite Drittel startete für Zug ebenso ungünstig wie das erste. Mirjam Hintermann sorgte mit einem Doppelschlag innert weniger Minuten für klare Verhältnisse und verunsicherte die Zuger Defensive derart, dass auch nach dem Timeout wenig klappte. Die wenigen Chancen, die es gab, blieben ungenutzt und man musste sich in den meisten Fällen an der eigenen Nase nehmen. Nach der 6:2 Führung der Wizards flachte das Spiel deutlich ab und auch Zugs Umstellung auf zwei Linien brachte nur wenig Schwung in die Partie.

Dass vier Tore im Unihockey nicht viel sind, ist seit der WM im Dezember wohl allen bewusst. Doch die Zugerinnen schienen nicht mehr an einen Sieg zu glauben. Die Pässe schossen von links und rechts durch den Zuger Slot und wenn Zug mal im Ballbesitz war, verlor man diesen durch unnötige Fehler schnell wieder. Die Wizards liessen diese Fehler nicht unbestraft und erhöhten auf 8:2. Zug versuchte gegen vorne nochmals Druck zu machen und so gelang Noemi Kistler ihr zweites Tor an diesem Nachmittag. Das Lebenszeichen der Zugerinnen kam jedoch zu spät und Hintermann bestrafte einen weiteren Ballverlust mit dem neunten Treffer der Gäste.

Zug blieb auch im dritten Anlauf gegen die Wizards Bern-Burgdorf chancenlos. Nächsten Sonntag trifft Zug United zum Abschluss der Qualifikation auf Unihockey Berner Oberland. Das Spiel startet um 18 Uhr in der Raiffeisen-Arena Seftigen.

Zug United – Wizards Bern 3:9 (2:3, 0:3, 1:3)Dreifachsporthalle Kantonsschule Zug, Zug – 110 Zuschauer – SR: Keel/Margraf. – Tore: 2. S. Wyss 0:1, 12. L. Cina (S. Wyss) 0:2, 13. S. Kuster (W. Noga) 1:2, 17. L. Hanimann (R. Rudin) 1:3, 19. N. Kistler (R. Gemperle) 2:3, 21. M. Hintermann (B. Mischler) 2:4, 24. M. Hintermann (S. Wyss) 2:5, 25. S. Wyss (L. Cina) 2:6, 44. M. Hintermann 2:7, 49. E. Ganz (L. Marendaz) 2:8, 59. N. Kistler (S. Kuster) 3:8, 60. M. Hintermann (L. Cina) 3:9. – Zug United: M. Müller (G), L. Riboni (G), W. Noga, M. Krähenbühl, N. Kistler, S. Burkhardt, Ra. Bichsel, J. Felder, L. Meier, S. Ott, O. Herzog, Ro. Bichsel, A. Krummenacher, R. Gemperle, I. Suikka, N. Städler, S. Kuster (TS), M. Schürmann, S. Bösch, S. Inglin, K. Kivirand. – Wizards Bern Burgdorf: L. Töndury (G), T. Leuenberger (G), L. Wüthrich, L. Zumstein, M. Haldimann, L. Quattrini, C. Häubi, L. Cina, E. Garbare, R. Rudin, L. Läng, B. Mischler, M. Hintermann, S. Wyss (TS), J. Weber, N. Mucha, L. Marendaz, L. Hanimann, E. Ganz, N. Cattaneo, M. Buri.