Unihockey
Die Zugerinnen brechen im letzten Drittel ein und verlieren

Gegen die Berner Oberländerinnen resultiert in der NLA eine 4:8-Niederlage. Im Cup gibt sich die United keine Blösse.

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Zugs Goalie Micheline Müller sieht einmal mehr die Gegnerinnen jubeln.

Zugs Goalie Micheline Müller sieht einmal mehr die Gegnerinnen jubeln.

Bild: Michael Peter (Zug, 24. Oktober 2021)

Zug United hat die Partie gegen Berner Oberland mit 4:8 verloren. So deutlich sich das Resultat ausnimmt: Die Partie wurde erst im Schlussabschnitt entschieden. Denn nach 40 Spielminuten vor nur gerade 60 Zuschauerinnen in der Zuger Kantihalle stand es 3:3. Zug war durch Reber früh mit 1:0 in Führung gegangen, ehe die Bernerinnen die Partie bis zur 17. Minute drehten. Dann war es an den Gastgeberinnen, die nächste Wende herbeizuführen. Noga und Jerkesten erzielten die Treffer bis zur Spielmitte.

Nach dem vierten Tor der Bernerinnen in der 43. Minute liess die United eine Überzahlsituation ungenutzt verstreichen und kassierte wenig später binnen zweier Minuten gleich drei Treffer. Grebers Tor zum 4:8 war das letzte der Begegnung.

Eine Vier-Tore-Führung schmilzt schnell

Tags zuvor waren die Zugerinnen im Cup siegreich gewesen. Sie kehrten vom Gastspiel in St. Gallen (NLB) mit einem 8:5-Erfolg zurück. Auch in jenem Match verlief das letzte Drittel spektakulär. Mit einer 6:2-Führung hatte Zug sich eine gute Ausgangslage bis zur 44. Minute geschaffen, um sich das Leben noch schwer zu machen. Nach rund 50 Spielminuten stand es nur noch 6:5 für den Favoriten. Paloncyova (54.) und Jerkesten (60). sicherten schliesslich den Sieg. In der nächsten Runde geht es gegen den NLA-Rivalen Emmental. (bier)

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